Beim SV Großköllnbach laufen bereits die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Die wichtigste Personalie wurde dabei bereits frühzeitig geklärt: Nach einer Analyse der vergangenen erfolgreichen fünfeinhalb Jahre hat man, gemeinsam mit dem Trainerteam, entschieden, auf der Kommandobrücke im Sommer einen Wechsel vorzunehmen. Zusammen mit Chefanweiser Rainer Ecker werden auch Co-Trainer Klaus Ecker und Torwarttrainer Andreas Sachse den Verein ebenfalls verlassen.
In einem offenen und von gegenseitiger Wertschätzung geprägtem Gespräch kamen der Übungsleiter und die Vereinsführung zu der Entscheidung, das Zepter zur neuen Saison an einen neuen Chefcoach zu übergeben. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Trainer und seinem Team, war von hohem Vertrauen und Sympathie geprägt. Die Entscheidung fiel allen Beteiligten nicht leicht, jedoch ist dieser Schritt im Hinblick auf die weitere Entwicklung von Mannschaft und Verein für alle Seiten nachvollziehbar. Es herrscht nun für sämtliche Beteiligte frühzeitig Klarheit und man kann sich in Ruhe auf die restliche Saison - die man auf jeden Fall bis zum Saisonende gemeinsam erfolgreich gestalten will - konzentrieren.
"Rainer hat unsere junge Mannschaft bei seinem Amtsantritt 2019 zu einem kritischen Zeitpunkt übernommen, stetig weiterentwickelt und mittlerweile als feste Größe in der Kreisklasse Dingolfing etabliert. Neben dem großen Engagement und der an den Tag gelegten Professionalität ist insbesondere die Identifikation des gesamten Trainerteams mit dem Verein positiv hervorzuheben. Auch die schwierige Corona-Zeit haben wir gemeinsam gut gemeistert. Wir sind überzeugt, dass wir auch diese Saison erfolgreich beenden werden und wollen Rainer, Klaus und Andy mit einer guten Platzierung zum Abschluss den Abschied bereiten, den die Drei verdient haben“, teilen die beiden sportlichen Leiter Phillip Danner und Lukas Strigl mit.
"Die Entscheidung ist uns und mir persönlich nicht leichtgefallen, da die Zusammenarbeit mit dem Team und der aktuellen sportlichen Leitung überragend ist. Die Jungs, hier meine ich wirklich alle Spieler der ersten und zweiten Mannschaft, sind mir über die lange Zeit ans Herz gewachsen. Es sind viele Freundschaften entstanden. Darin liegt auch der Hauptgrund, weshalb meine Entscheidung so gefallen ist. Die Freundschaften sind wichtiger als noch ein weiteres Jahr dranzuhängen. Ich glaube auch, dass der Mannschaft eine neue Ansprache gut tun wird. Jedenfalls kann sich mein Nachfolger auf eine großartige, motivierte und vor allem entwicklungsfähige Mannschaft freuen. Für Dankesworte und Lobeshymnen ist es mir aber noch zu früh. Mein Trainerteam und ich haben noch eine spannende Rückrunde vor uns. Alle die mich kennen wissen, dass ich diese zu 100 Prozent durchziehen werde. Wir wollen als Mannschaft eine Top-Saison hinlegen. Was danach passiert, lasse ich für mich offen. Schön wäre es wieder, einen Verein zu finden, bei dem es genauso gut passt wie zwischen dem SVG und mir, die Spielklasse ist da nicht entscheidend. Ich hätte auch kein Problem damit, mich als Co-Trainer höherklassiger zu beweisen. Ich bin gerade dabei mich zu einem Sportmentalcoach ausbilden zu lassen. Auch das neurozentrierte Fussballtraining hat es mir angetan", lässt Rainer Ecker wissen.