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Mohammed Tahiri schoss den Türkischen SV im Alleingang zum Sieg.	Archivfoto: Rene Vigneron
Mohammed Tahiri schoss den Türkischen SV im Alleingang zum Sieg. Archivfoto: Rene Vigneron

GL: Türkischer SV im Sauseschritt

3:1 des Gruppenligisten mit drei Tahiri-Toren in Wallrabenstein +++ SG Rauenthal kassiert bitteres 1:5

Region . Gruppenligist Türkischer SV surft als Aufsteiger auf der Erfolgswelle. Beim 3:1 in Wallrabenstein zeigte die TSV-Formation ihre Klasse, während Mitaufsteiger SG Rauenthal/Martinsthal beim 1:5 gegen Eddersheim II verhängnisvollle erste fünf und letzte fünf Minuten erlebte. Beim 1:1 gegen Niederhöchstadt schied Erbenheim Stürmer Kouami Edem Dalmeida früh verletzt aus.

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„Wir waren dominant und hätten noch höher gewinnen können“, sah TSV-Vorsitzender Ilkay Candogan viel Positives. Vorne wirbelten beim Gast Mohammed Tahiri und Daniel Rudi. Der Youngster war nur durch ein Foul zu bremsen. Tahiri scheitere per Strafstoß zunächst am insgesamt starken SVW-Keeper Jens Rock, verwandelte aber im Nachschuss. Später traf er noch zwei Mal aus dem Feld heraus, während dem dribbelstarken Rudi im Abschluss das Pech an den Stiefeln klebte. „Es wäre nicht verdient gewesen, wenn wir etwas mitgenommen hätten. Wir hatten zu wenig Durchschlagskraft und zu wenig Zugriff auf den Türkischen SV“, bekannte Gastgeber-Spielertrainer Dennis Deider. Bitter für Wallrabenstein: Matti Meier saht die Ampelkarte (85.), fehlt im nächsten Spiel.

SV Wallrabenstein: J. Rock; Paul (65. Hohl), C. Leffler (65. Deider), Justin Reil, Häuser (46. Akin), Mikko Meier, L.-T. Keil, Kamil (89. Zapata), Jaschinger, S. Muric (27. Matti Meier), Kern.

Türkischer SV: Vollmer; A. Bektas (70. Qamar), Demirtas, Sürmeli, Tasdelen, Amallah, B. Marzouki (85. Lamsamri), P. Massfeller (71. Jalloh), N. Khababa, M. Tahiri, Rudi.

Tore: 0:1 Tahiri (18.), 1:1 Kamil (28.), 1:2, 1:3 Tahiri (60./77.).

Gutklassige und faire Partie, in der Erbenheims Kouami Edem Dalmeida zum Pechvogel wurde. Zunächst wurde ein Strafraumfoul an ihm mit Elfmeter geahndete, den Fouad El Bakkaoui versenkte. Danach traf Dalmeida den Pfosten, verpasste damit das 2:0 und verdrehte sich kurz darauf das Knie. Seien frühe Auswechslung machte sich bemerkbar, wobei der SVE keineswegs enttäuschte. „Bis zur Pause haben wir das Spiel bestimmt, in der zweiten Halbzeit aber den Faden verloren. Was auch daran lag, dass Niederhöchstadt viel stärker wurde. So gesehen ist das Remis gerecht“, urteilte SVE-Sprecher Fred Bürger.

SV Erbenheim: Nietsch; L. Nguyen, F. El Bakkaoui, Roubiou (83. S. Azzaoui), Ouadeh, Dorul, Clemens, Dagdevir (80. Oukouiss), M. Tahiri, A. Tahiri, Dalmeida (18. K. El Bakkaoui).

Tore: 1:0 F. El Bakkaoui (5.), 1:1 Maach (84.).

Florian Körner besiegelte Weilbachs Niederlage in der vierten Minute der Nachspielzeit. „Ärgerlich. Wir haben gut verteidigt, eine Punkteteilung wäre gerecht gewesen“, fand Germania-Coach Stefan Hoitz. Vor der Pause war Lennox Lakman auf FC-Keeper Lutz Müller zugesteuert, der in diesem Duell Sieger blieb. Auf Vorlage von Lakman ließ Pierre Ausse später auch die zweite Weilbacher Großchance aus. Während Dorndorf spät Effizienz bewies.

Germania Weilbach: Sianavas; Hame, Jaquet, Torinomi, Alusse, Lakman (58. Thieme), Kling, Becker (65. Wesp), Leberger (65. Calosevic), Thole, Falk (85. Winkler).

Tore: 0:1 Körner (90.+4).

Nach zuvor zwei Niederlagen gerieten die Rheingauer früh in Rückstand, als Yannick Gutmann per Lupfer abschloss. Marius Fuchs zeigte sich auch im Abschluss kaltschnäuzig, umkurvte den Keeper und schob zum 1:1 ein. Die Freude währte nicht lange – Janic Pessel stellte für Eddersheim auf 2:1. „Nach dem frühen Gegentor waren wir bis zur 85. Minute geichauf, wenn nicht sogar in einigen Phase besser. Doch die ersten und vor allem die letzten fünf Minuten waren bodenlos. Wir haben Verletzte und Urlauber, müssen entspannt bleiben, was die Gesamtsituation angeht“, so die Bestandsaufnahme von Ra/Ma-Coach Matthias Güldner nach der bitteren Niederlage.

SG Rauenthal/M.: D. Langer; Reusing, Berg, Zamouri (65. F. Schäfer), Gresch, Rudolph, Karle, Hörr, M. Matijevic (65. Ceranski), J. L. Steinmetz, Sievers.

Tore: 0:1 Gutmann (6.), 1:1 Fuchs (24.), 1:2 Pessel (30.), 1:3, 1:4, 1:5 (89./90./90.+2).

Die SG Hoechst setzt den guten Lauf in der Gruppenliga fort und siegt auch im MTK-Derby bei der Alemannia aus Nied. Der Auswärtsdreier war für SG-Chefcoach Sascha Amstätter aus Sicht der Spielanteile für sein Team verdient, jedoch auch nicht einfach. "Nied war sehr bissig und wollte ganz klar aus einer kompakten Defensive gefährliche Nadelstiche nach vorne setzen". Die Entwicklung seiner SG erkennt der Trainer nach dem Sieg an. "Im vergangenen Jahr hätten wir glaube ich so ein enges Spiel nicht gewonnen, das zeigt, dass wir uns weiterentwickelt haben und gereift sind", sagt Amstätter. "Wir machen zu viele leichte Fehler", ärgerte sich sein gegenüber Steffen Kaschel, auch wenn er mit der spielerischen Leistung seines Teams eigentlich zufrieden sei.

Alem. Nied: Nastos, Tuchi (78.Adams), Back, Pereira (88.Peter), Choukairi, Wagner, Kocur (63.Niebling), Fourka (63.Yesil), Wölfert, Mensah-Bonsu (46.Rodriguez-Arenella), Müller.

SG Hoechst: Schwab, Duban, Pitas, Boko (25. Paul), Tayboga (66.Antinac), Aksu, Grigoryan, Fekih (64.M.Antinac), Sultani, Akbulut, Aires.

Tore: 1:0 Eigentor (34.), 1:1 Grigoryan (40.), 1:2 Akbulut (51.), 1:3 Akbulut (58.), 2:3 Choukairi (64.), 2:4 Akbulut (87.).

Als "geschlossene Mannschaftsleistung" sah Spieler und sportlicher Leiter des VfB Patrick Barnes den Sieg gegen das Schlusslicht an. "Die ersten zehn Minuten nach der Halbzeit haben mir aber nicht gefallen", merkte Barnes trotz des klaren Siegs an. Dietkirchen bekam kurz nach der Pause einen Foulelfmeter und somit die Chance auf den 1:2-Anschlusstreffer. "Wenn der reingeht, kann das Spiel auch in eine andere Richtung kippen", sagt Barnes.

VfB Unterliederb.: Rühl, El Ourdani (56. Evina), Cosguner (56. Sancak), Akgöz, Barnes (75. Kirchner), Mben Bata (56. Eyuep), Latifi (70. Yesil), De Sousa Pontes, Barrow, Dincer, Colovejic.

Tore: 1:0 Eigentor (19.), 2:0 Barnes (44.), 3:0 Akgöz (56.), 4:0 Barnes (61.), 5:0 De Sousa (76.).



Aufrufe: 08.9.2024, 18:00 Uhr
Stephan NeumannAutor