Die Ergebnisse wurden auf einem Whiteboard festgehalten und in drei Kategorien eingeteilt: Was lief aus Vereinssicht gut? Wo gibt es Herausforderungen und Probleme? Welche Unterstützung soll der Fußballkreis leisten? Zufrieden waren die Teilnehmer der Vereine mit den Bereichen Kommunikation, Digitalisierung und der Verfügbarkeit von Ansprechpartnern. „Die Zusammenarbeit ist immer angenehm und positiv“, stand auf einem der Notizzettel – ein Lob, das sich sicher auch der Kreisvorstand anheften darf.
Verbesserungsbedarf sahen die Anwesenden dafür im Umgang mit dem Ehrenamt und im Strafenkatalog, der besonders „viele kleine Sachen“ beinhalte. Zudem gebe es einen Mangel an qualifizierten Trainern im Seniorenbereich. Allgemein sei es mittlerweile schwierig, Spieler und Trainer zu finden – der Fußball stehe zu wenig im Mittelpunkt, so die Sorge vieler Vereine. Eine der Forderungen, wie der Fußballkreis helfen könne, war unter anderem, dass Volljährige automatisch spielberechtigt sein sollen für den Seniorenbereich. Außerdem solle es feste Ablösesummen geben, und auch die Schiedsrichter müssten besser betreut werden, wünschte man sich von Vereinsseite.
Ob die Wünsche umgesetzt werden können, wird in den kommenden Wochen in den Gremien diskutiert, hieß es seitens des Fußballkreises. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse des Treffens im Nachhinein allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt, auf den Abschlussbericht zu den Treffen müssen diese aber noch bis August warten, da der Bericht erst im Rahmen der alljährlichen Arbeitstagung fertiggestellt wird. Eine Wiederholung des Treffens für den Jahresanfang 2027 ist geplant.
„Vielen Dank für die rege Teilnahme und den konstruktiven Austausch, viel Erfolg in der Rückrunde“, beendete Schmitz die Zusammenkunft mit einem Blick auf das Sportliche.