2024-04-12T13:41:07.504Z

Spielbericht

Gera erneut eine Nummer zu groß

Trotz Mut schnell auf verlorenem Posten. Union Mühlhausen verliert auch das dritte Pflichtspiel in dieser Saison gegen Wismut Gera deutlich.

Es waren diesmal alle schlechten Dinge drei, denn auch im dritten Duell in dieser Spielserie zwischen David und Goliath war der Riese einige Nummern zu groß. Bei der weiterhin unbezwingbaren BSG Wismut Gera mussten sich die Kicker des FC Union Mühlhausen eindeutig mit 0:6 geschlagen geben.

BERICHT von Michael Meyer / Union Mühlhausen

Mit einigen arbeitsmäßig- und verletzungsbedingten Änderungen musste Trainer Patrick Krumbholz die Startelf umbauen, Die traf auf einen vehement angreifenden Favoriten, der die Hoffnung der Gäste frühzeitig zunichte machte. „Wir wollten Gera überraschen und sind mutig und offensiv die Partie angegangen, doch der frühe Rückstand nahm uns den Wind aus den Segeln“, lautete Patrick Krumbholz Analyse der Anfangsphase. Bereits nach 21 Minuten war die Partie entschieden, als die Unioner schon 0:3 zurücklagen (9./14.21.). Unter dem Druck der Wismut unterliefen den Mühlhäusern einige individuelle Fehler, die die Geraer auch schonungslos ausnutzten. Für ihren spielerischen Ansatz erhielten die Neulinge aus der Müntzerstadt Komplimente vom Top- Favoriten. Während sich die Wismut- Verantwortlichen noch über die destruktive Spielweise der Schweinaer aufregten (mit 10 Mann den eigenen Strafraum vernagelt), sich damit aber einen Punkt „ergaunerten“, agierten die Mühlhäuser mit spielerischen Akzenten, doch ohne Erfolg. In der Offensive war es einzig Tom Fränkel, der in jeder Halbzeit zwei gefährliche Abschlüsse hatte, bei zwei davon fehlte ihm das Glück des Tüchtigen.

„Trotz der hohen Niederlage haben wir es 35 Minuten nach der Pause gut gemacht. Wir hatten zur Pause Umstellungen vorgenommen und so den Geraern das Leben schwer gemacht“, lobte Unions Coach seine Truppe für Einsatzbereitschaft und die Art und Weise ihres Auftritts. Die letzten beiden Gegentreffer machten die Niederlage wieder deftig. „Wir lassen uns von dem Ergebnis nicht entmutigen. Unsere Gegnerschaft für die wichtigen Punkte kommt in den nächsten Wochen“, bleibt Unions Coach optimistisch. Mit der kämpferischen Einstellung werden dann auch die notwendigen Punkte gesammelt.

Erwähnenswert das Debüt des erst 18-jährigen Loris Stauch, der bereits nach 26 Minuten den angeschlagenen Sebastian von Nessen ersetzen musste. „Der Junge hat seine Sache gut gemacht, war manchmal noch zu verspielt“, lobte Krumbholz den Youngster. Jetzt heißt es für die Eisernen über Ostern den Kopf frei zu bekommen, um dann im Heimspiel- Kracher gegen den FSV 06 Ohratal für Punktezuwachs zu sorgen.

Aufrufe: 025.3.2024, 18:00 Uhr
Michael Meyer / Union Mühlhausen Autor