2025-04-02T15:12:16.030Z 1743817690239

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Miesbach gegen Langengeisling
Miesbach gegen Langengeisling – Foto: Max Kalup

"Überragende Mannschaftsleistung“: Geisling stürzt den Spitzenreiter

Fussball

FCL siegt in Miesbach 2:0 und feiert den Auswärtserfolg auf dem Herbstfest

Der FC Langengeisling hat am achten Spieltag der Bezirksliga für eine faustdicke Überraschung gesorgt und mit einem 2:0-Erfolg den Tabellenführer aus Miesbach gestürzt. „Das war eine überragende Mannschaftsleistung“, freute sich Spielertrainer Maximilian Hintermaier nach dem Dreier beim bisherigen Überflieger, der dann auf dem Erdinger Volksfest auch ausgiebig gefeiert wurde.

Vor knapp 200 Zuschauern erwischten die Gäste den besseren Start und hatten gleich zwei gute Möglichkeiten durch Hannes Dornauer, die der Gäste-Kapitän etwas leichtfertig vergab. In der zehnten Minute hätte Neun-Tore-Mann Josef Sontheim den Aufsteiger fast in Führung gebracht, nachdem sich Gästekeeper Michael Hierl zunächst verschätzt hatte, dann aber seinen Patzer mit einer starken Fußparade wieder ausbügelte. Danach waren aber wieder die Gäste am Drücker und hatten Möglichkeiten durch Karim Howlader (10.) und Maximilian Birnbeck (14.).

Vier Minuten nach Wiederbeginn hätte Sean Erten die bis dato fünfmal siegreichen Hausherren um ein Haar in Führung gebracht, Hierl war schon geschlagen, doch Hintermaier köpfte die Kugel noch von der Linie. Dafür durften dann in der 53. Minute die Gäste jubeln: Dornauer erkämpfte sich einen Freistoß und David Riederle zog die Kugel aus 22 Metern scharf und flach um die Mauer – der Ball schlug direkt neben dem Pfosten ein, aber Keeper Michael Wiesböck machte da nicht die allerbeste Figur.

Der eingewechselte Elia Mehringer brachte in der Folge viel Schwung, aber Geisling spielte in dieser Phase bis auf einen guten Schuss von Birnbeck (60.) einige Angriffe im Zentrum nicht richtig fertig. Als dann Hitzkopf Erten in der 79. Minute nach einer Rudelbildung mit Gelb-Rot runter musste, war der Sieg schon zum Greifen nah. Und in der 90. Minute machte dann Mehringer auch tatsächlich den Deckel drauf, nachdem er sich etwas glücklich gegen drei Mann durchgesetzt hatte und dann Wiesböck mit einem sehenswerten Lupfer bezwang. „Ein richtig starker Abschluss, vorher hatte er etwas Glück, wollte es aber auch unbedingt erzwingen“, so Hintermaier, dessen Team in der Nachspielzeit fast noch den dritten Treffer nachgelegt hätte, wenn nicht der unbedrängte Birnbeck knapp neben den Pfosten geköpft hätte.

Aufrufe: 09.9.2024, 09:00 Uhr
Michael BuchholzAutor