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„Gegner, den man schlagen muss“: TSV Buchbach freut sich auf Bamberg

Buchbach will nach Auftakt justieren

von Michael Buchholz · 26.07.2024, 08:00 Uhr · 0 Leser
Aleksandro Petrovic musste sich mit dem TSV Buchbach mit 0:2 in Bayreuth geschlagen geben.
Aleksandro Petrovic musste sich mit dem TSV Buchbach mit 0:2 in Bayreuth geschlagen geben. – Foto: IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner

Buchbach hofft nach Auftaktniederlage auf Heimsieg gegen Bamberg

Runde zwei in der Regionalliga beschert dem TSV Buchbach ein schnelles Wiedersehen mit Relegationsgegner FC Eintracht Bamberg, der am heutigen Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena gastiert. „Ein extrem schwer zu bespielender Gegner, das wird keine leichte Aufgabe, aber natürlich wollen wir gewinnen“, sagte Aleksandro Petrovic.

Der Buchbacher Trainer konnte in dieser Woche nur das Abschlusstraining am Donnerstag leiten, weil er bis Mittwoch beim A-Lizenz-Lehrgang in Barsinghausen bei Hannover weilte – der Abschluss-Lehrgang findet dann im Januar statt: „Ich wäre nach der Niederlage in Bayreuth gerne bei den Jungs gewesen“, sage er.

Die Qual der Wahl

In personeller Hinsicht haben Petrovic und Hingerl die Qual der Wahl, zumal Nerman Mackic nach verbüßter Rotstrafe und Julian Rabenseifner wieder zur Verfügung stehen. Leon Tutic (Faserriss) und Rocco Tavra (Schambeinentzündung) fallen hingegen weiter aus. Der Gegner aus Bamberg hat sein Auftaktspiel gegen Aufsteiger SpVgg Hankofen-Hailing 2:0 gewonnen, dementsprechend wird das Team von Trainer Jan Gernlein mit breiter Brust anreisen.

Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison gewann Bamberg sein Heimspiel gegen Buchbach 2:1, beim Rückspiel trennten sich beide Mannschaften ebenso 0:0 wie im Relegationsspiel Ende Mai im Fuchsparkstadion – Ergebnisse, die die Meinung von Petrovic über den letztjährigen Aufsteiger unterstreichen: „Bamberg steht sehr kompakt und schaltet in beide Richtungen extrem schnell um.“

Buchbachs Trainer mit klarer Analyse

Der TSV-Trainer hat die Partie in Bayreuth analysiert und bleibt bei seiner Einschätzung: „Wir hatten gefühlt 65 Prozent Ballbesitz, waren aber im letzten Drittel viel zu harmlos. Das waren Situationen, aus denen richtig Bretter entstehen hätten können. Da müssen wir zielstrebiger, gieriger und entschlossener werden. Die Spielanlage war okay, aber davon kann man sich nichts kaufen, da bin ich nicht naiv.“

Petrovic erhofft sich jetzt von seiner Truppe, dass sie die Kreativität auch ausspielt: „Wir wollen attraktiven Fußball spielen, aber natürlich steht im Vordergrund, dass dieser Fußball auch erfolgreich ist. Wir wissen alle, dass Bamberg zu der Kategorie von Gegner gehört, die man eigentlich schlagen muss, aber wir haben den zweiten Spieltag und wollen nicht gleich den ganz großen Druck aufbauen.“ (Michael Buchholz)