2024-05-17T14:19:24.476Z

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Steht die Pframmerner Mauer richtig? So wie hier in der Partie gegen Baldham wollen (v.l.) Lukas Valbert, Mathias Niedermaier, Felix Kronester, Anton Tristl, Daniel Esterl und (verdeckt) Manu Lutz dies gegen Anzing wieder tun.
Steht die Pframmerner Mauer richtig? So wie hier in der Partie gegen Baldham wollen (v.l.) Lukas Valbert, Mathias Niedermaier, Felix Kronester, Anton Tristl, Daniel Esterl und (verdeckt) Manu Lutz dies gegen Anzing wieder tun. – Foto: cr

„Ganz heißer Tanz“ vorm Maibaumstüberl: TSV Oberpframmern erwartet SV Anzing zum Spitzenspiel

Zweiter gegen Dritter

Der TSV Oberpframmern empfängt den SV Anzing im Spitzenspiel. Ein entscheidendes Duell um die Meisterschaft und die Relegation.

Oberpframmern – Seit gemeinsamen Falke-Zeiten sind sie gute Spezln: Pframmerns Spielertrainer Manu Lutz und SVA-Coach Christian Rauch. Doch am Sonntag ruht für 90 Minuten ihre Freundschaft. Schließlich geht es um 14.30 Uhr zwischen dem Tabellendritten TSVO und dem Zweiten SV Anzing um Punkte, die für die Meisterschaft und/oder Relegation von Bedeutung sein könnten.

Ausgerechnet vor diesem Spiel kann Pframmern wieder einmal nicht seine beste Formation zum Einsatz bringen. Abwehrcrack Florian Lechner ist nach Rot im Baldham-Spiel gesperrt, Stürmer Daniel Esterl befindet sich auf Hochzeitsreise, „Speedy Gonzales“ Michael Huber droht eine Knie-OP, Offensivmann Florian Köster ist nicht verfügbar, Mittelfeldspieler Lukas Valbert laboriert an einem Muskelfaserriss.

Wirklich bange ist Manu Lutz deshalb nicht. „Ich kenne es ja seit elf Jahren nicht anders. Aber es waren oft unsere besten Spiele, wenn wir in Notbesetzung und vermeintlich chancenlos antraten.“ Drum ist der Pframmerner zuversichtlich, „Anzing maximal zu fordern“. Wobei er vor dem Team seiner Freundes gehörigen Respekt hat: „Anzing hat jetzt den Lauf, den wir in der Vorrunde hatten.“ Lutz baut auf eine Wiederholung der zweiten Halbzeit gegen den SCBV: „Das war eine Klasse-Leistung, vor allen Dingen in Unterzahl. Leider ohne Belohnung.“

Christian Rauch kann den Gegner nur schwer einschätzen

Eine Einschätzung, die Christian Rauch nur bestätigen konnte. Wobei ihm kurioserweise das Fehlen von Florian Lechner bei den Gastgebern erheblich stört. „Mit ihm weiß ich ganz genau, wie sie spielen, das habe ich mir oft genug angesehen. Jetzt bin ich gespannt, was Manu Lutz aus dem Hut zaubert. Das ist eine Herausforderung, der wir uns erst auf dem Platz einstellen können.“

Rauch erwartet einen „ganz heißen Tanz“, einen „tiefen Rasen“ und beim Gegner „eine ganze Reihe an Qualitätsspielern wie Felix Kronester.“ Dementsprechend wäre der SVA-Trainer schon mit einem Punkt zufrieden. Entscheidend, so Christian Rauch, werde sein, „wer den besseren Tag erwischt“. Aber egal wie es ausgeht, der weitere Ablauf des Sonntags nach dem Schlusspfiff steht bereits fest: „Wir gehen anschließend mit unseren Frauen ins Maibaumstüberl“, verriet Manu Lutz: „Mal schauen, auf was wir dann anstoßen können.“ Mit einem Unentschieden wäre der Abend wohl gerettet.

Aufrufe: 019.4.2024, 23:00 Uhr
Wolfgang HerfortAutor