Der Fußball ist ein zentraler Pfeiler der deutschen Gesellschaft und trägt entscheidend zum sozialen und kulturellen Zusammenhalt bei. Vor allem der Amateurfußball hat eine unvergleichliche Bedeutung, indem er Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialen Hintergründen verbindet. Auch der Profifußball hat während der UEFA EURO 2024 im vergangenen Jahr die gesellschaftliche Relevanz des Sports eindrucksvoll unterstrichen.
Angesichts dieser Bedeutung hat der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zehn zentrale Forderungen an die nächste Bundesregierung formuliert. Ziel ist es, das volle Potenzial des Fußballs für die Gesellschaft zu entfalten, die Vereine zu stärken und insbesondere das Ehrenamt zu fördern.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die steuerliche Entlastung gemeinnütziger Vereine, der Bürokratieabbau und ein bundesweites Förderprogramm für moderne Sportstätten. Auch der Klimaschutz im Sport und die Unterstützung von Freiwilligendiensten sind zentrale Anliegen. FVM-Präsident Christos Katzidis betont: "Das ehrenamtliche Engagement ist das Herz unserer Gesellschaft. Das zeigt der aktuelle Ehrenamtsatlas NRW aus dem letzten Jahr in aller Deutlichkeit: 54 Prozent der Menschen in NRW engagieren sich ehrenamtlich. 208 Stunden werden dabei pro Jahr im Durchschnitt ins Ehrenamt investiert. 92 Prozent der Ehrenamtlichen geben an, sich zu engagieren, weil sie etwas für das gesellschaftliche Miteinander leisten und sich einbringen wollen. Genau deshalb ist es zwingend notwendig, das Ehrenamt auf verschiedenen Ebenen zu stärken und Entlastungen herbeizuführen. Aus diesem Grund haben wir regional im Fußball-Verband Mittelrhein bereits 2023 ein umfassendes sportpolitisches Positionspapier mit fünf zentralen Forderungen beschlossen. Mit dem gemeinsamen Vorstoß zwischen FVM und DFB gehen wir nun auch auf bundespolitischer Ebene wichtige Schritte für den deutschen Fußball und sein Ehrenamt. Als Präsident des FVM stehe ich uneingeschränkt hinter unseren gemeinsamen Forderungen zur Bundestagswahl 2025."
Der FVM sieht in der Bundestagswahl 2025 eine Chance, den Fußball auf Bundesebene nachhaltig zu stärken. Katzidis stellt klar:
„Wir erwarten von der neu gewählten Regierung konkrete Maßnahmen zur Steuererleichterung und einen Bürokratieabbau für unsere Vereine, die auch unmittelbar spürbar sind. Was unsere Vereine leisten, ist mit Geld nicht aufzuwiegen."
Mit diesen Forderungen richten der DFB und der FVM den Blick nach vorn, um sowohl den Breiten- als auch den Profifußball langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Bundestagswahl 2025 wird zeigen, ob die Politik diese Chance ergreift.