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Interview

FuPa Wintercheck: TSV Eintracht Immenbeck II

1. Kreisklasse: Eintracht oft unter Wert - U19-Spieler rücken nach

von Michael Brunsch · 15.01.2026, 10:00 Uhr · 0 Leser
Der TSV Eintracht Immenbeck II steckt in einer Ergebniskrise.
Der TSV Eintracht Immenbeck II steckt in einer Ergebniskrise. – Foto: Verein

Eine eher enttäuschende Vorrunde spielte der Kreisligaabsteiger aus Immenbeck. Es könnte zu einem Durchmarsch in die 2. Kreisklasse kommen. In einer sehr ausgeglichenen 1. Kreisklasse gab die Eintracht auch Spiele ab, in denen man mindestens gleichwertig war. Ein Großteil der Mannschaft spielte in der vergangenen Saison noch in der 2. Kreisklasse. Hier sind die Antworten von Trainer Marvin König im FuPa Wintercheck.

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1. Wie lautet euer Fazit nach der ersten Saisonhälfte? Seid ihr mit den gezeigten Leistungen eurer Mannschaft zufrieden? Was müsste besser werden?

Das Fazit ist eindeutig:
Die Punkteausbeute entspricht leider nicht dem Aufwand, den wir Woche für Woche investiert haben, und auch nicht immer der Leistung, die wir auf dem Platz gezeigt haben. Gerade in einigen Spielen wäre deutlich mehr möglich gewesen. Berücksichtigt man jedoch, dass der Großteil der Mannschaft aus der zweiten Kreisklasse stammt und dort in der vergangenen Saison durchaus überzeugt hat, muss man auch ehrlich feststellen, dass der eine oder andere Spieler in der neuen Liga noch Anlaufzeit benötigt. Die erste Kreisklasse ist vor allem in physischer Hinsicht ein ganz anderes Niveau. Diese Defizite konnten und können wir jedoch durch die Unterstützung der Spieler aus den anderen Herrenmannschaften auffangen, und das wird sich im weiteren Verlauf auch auszahlen. Negativ zu erwähnen ist zudem das enorme Verletzungspech. Mit dem Leader Jonas Kock mussten wir einen Schwerverletzten verkraften, auf Leon Sobbe, unseren etatmäßigen Torjäger und Kapitän, konnten wir in der Hinrunde über weite Strecken nicht zurückgreifen. Auch Marco Scholz, eine wichtige Stütze der Mannschaft, fällt noch lange Zeit verletzungsbedingt aus. In dieser Hinsicht waren wir in der Hinrunde alles andere als vom Glück verfolgt. Zudem sind Niklas Brümmer, Istvan-Robert Szabo langzeitverletzt.

2. Wird sich euer Kader und/oder Trainerteam in der Winterpause verändern?

Erfreulich ist, dass zur Vorbereitung mehrere Jungs aus der U19 dazustoßen. Ibrahim Cakmak und Mika Köhne haben bereits gezeigt, wie wichtig und richtig es ist, auf die eigene Jugend zu setzen. Das haben wir die letzten Jahre vernachlässigt. Mit Quentin Leppert stößt zudem ein Spieler aus der 3. Herren zu uns, der nach seiner Kreuzbandverletzung bei uns neu angreifen will. Im Trainerteam wird uns Jonas Petruck wie besprochen verlassen und nach seiner Verletzung zunächst die 3. Herren als Spieler unterstützen. Er hat in seiner Zeit bei uns einen mega Job gemacht, dafür ein großes Dankeschön! Seine Position werden wir mit Jonas Kock auffangen. Seine Leichtigkeit, sein Siegeswille und seine Erfahrung werden unseren jungen Spielern enorm helfen. Schön, dass er zumindest wieder am Platz ist.

3. Wie lange macht ihr Pause und wie sieht eure Vorbereitung aus? Gibt es besondere Highlights oder Team Building-Maßnahmen?

Wir starten am 22.01. in die Vorbereitung. Neben den klassischen Trainingseinheiten steht in der Halle unter anderem das berühmt berüchtigte Brennball auf dem Programm, zuvor garniert mit einer Prise Fußball-Tennis. Außerdem veranstalten wir einen U19 Connect-Day, an dem wir gemeinsam mit der U19 ein Fußballspiel bestreiten und anschließend den Abend zusammen ausklingen lassen.

4. Welcher Gegner hat euch in dieser Spielzeit in eurer Klasse bislang am meisten überrascht, egal ob positiv oder negativ?

Sportlich positiv überrascht hat Harsefeld. Eine Mannschaft, die sich gezielt mit zwei bis drei Spielern verstärkt hat, die sofort den Unterschied machen und dem Team spürbar Qualität verliehen haben. Weniger als erwartet verlief die Hinrunde für Jork.

5. Welches war das bemerkenswerteste, negativste oder positivste Ereignis im bisherigen Saisonverlauf?

Die größten Herausforderungen der Hinrunde waren die vielen Verletzungen, die uns leider immer wieder ausgebremst haben. Auch der Auftritt in Großenwörden entsprach nicht ganz unserem eigenen Anspruch. Umso schöner war der Auswärtssieg in Agathenburg: In einem Spiel, in dem der Gegner optisch über weite Strecken überlegen war, haben wir als Mannschaft zusammengehalten und uns mit etwas Spielglück belohnt.
Ein weiteres positives Highlight war die starke Aufholjagd gegen Ottensen. Nach einem 1:3-Halbzeitrückstand hat die Mannschaft große Moral gezeigt. Mit ein paar Minuten mehr Spielzeit wäre dort sicherlich noch mehr möglich gewesen.

6. Wer wird Meister in eurer Liga und warum?

Meister wird vermutlich Agathenburg/Dollern. Sie spielen dominant und mit großem Druck, und dazu kommt, dass ihr Kader größtenteils zusammengeblieben ist. Das sorgt für eine eingespielte Mannschaft, die schwer zu schlagen ist.

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