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Allgemeines
– Foto: Marcel Ernst

FSV Union Fürstenwalde trennt sich von Trainer Robert Fröhlich

Trainerwechsel beim Brandenburgligisten: Christian Mlynarczyk übernimmt interimsmäßig.

Der FSV Union Fürstenwalde beendet die Zusammenarbeit mit Trainer Robert Fröhlich kurz vor dem morgigen Match gegen den Brandenburger SC Süd. Ab sofort übernimmt der Sportliche Leiter Christian Mlynarczyk das Amt interimsmäßig.



Trennung

Der FSV Union Fürstenwalde und Cheftrainer Robert Fröhlich gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Verein mitteilte, habe man sich aufgrund privater Veränderungen im Umfeld des 44-jährigen Trainers darauf geeinigt, das Vertragsverhältnis aufzulösen. „Wir möchten uns herzlich bei Robert für seine engagierte Arbeit bedanken – sowohl als Trainer als auch zuvor als Co-Trainer“, heißt es in der Vereinsmeldung.

Fröhlich übernahm die erste Mannschaft des Brandenburgligisten zur Saison 2023/2024. Nach gut anderthalb Jahren endet die Zusammenarbeit nun vorzeitig. Der Verein wünscht Fröhlich beruflich wie privat alles Gute für die Zukunft.

Schwierige Saison für Fürstenwalde

Die Trennung erfolgt inmitten einer sportlich herausfordernden Saison. Als Absteiger aus der Oberliga belegt der FSV Union Fürstenwalde derzeit nur den 14. Tabellenplatz in der Brandenburgliga. Mit 11 Punkten aus zwölf Spielen steht das Team knapp über der Abstiegszone. In der Liga, die von SG Union 1919 Klosterfelde angeführt wird, hatte Fürstenwalde bislang große Probleme, Konstanz in seine Leistungen zu bringen.

Höhepunkte wie das 5:2 gegen Fortuna Babelsberg werden durch empfindliche Niederlagen wie das 0:3 gegen SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf überschattet. Der Leistungsabfall nach dem Auftaktsieg (3:0 gegen Germania Schöneiche) zeigt, dass die Mannschaft noch nicht an die Ansprüche herankommt.

Interimslösung mit Mlynarczyk

Bis auf Weiteres übernimmt der Sportliche Leiter Christian Mlynarczyk die Leitung der ersten Mannschaft. Der Verein macht damit einen Schritt, die Kontinuität im Trainerteam zu wahren. Mlynarczyk kennt die Mannschaft und den Verein bestens, hat aber bislang vor allem in administrativer und strategischer Funktion gearbeitet.

Fürstenwalde steht vor entscheidenden Wochen: Im nächsten Ligaspiel trifft die Mannschaft am morgigen Samstag auf den Brandenburger SC Süd 05. Die sportliche Talfahrt zu stoppen, dürfte die vordringlichste Aufgabe für Mlynarczyk sein. Ein Erfolgserlebnis gegen einen direkten Konkurrenten könnte dabei entscheidend sein, um das Team wieder in die Spur zu bringen.

Zukunftsperspektive bleibt offen

Für den Verein geht es in den kommenden Wochen vor allem darum, den Abstieg zu vermeiden und sich sportlich zu stabilisieren. Mit Blick auf die aktuelle Tabellenlage und die ausstehenden Spiele muss sich der Brandenburgligist schnellstmöglich fangen, um den Abstand auf die Abstiegsränge zu wahren. Der Druck auf Mlynarczyk und die Mannschaft wächst.

Aufrufe: 029.11.2024, 17:42 Uhr
redAutor