2026-04-29T13:32:52.058Z

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Frisches Grün für Hohkeppel: Eintracht saniert den Kunstrasen

Einziger Verein im Oberbergischen: Bund fördert Sanierung des 16 Jahre alten Belags.

von red/PM · Heute, 11:04 Uhr · 0 Leser

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Während die Eintracht in der Mittelrheinliga als Tabellendritter den Aufstieg in die Regionalliga nicht mehr selbst in der Hand hat, herrscht nun Planungssicherheit für den heimischen Untergrund. Dank einer Bundesförderung wird der betagte Kunstrasenbelag nach über anderthalb Jahrzehnten runderneuert.

Abseits des Aufstiegskampfes in der Mittelrheinliga gibt es bei Eintracht Hohkeppel positive Neuigkeiten zu vermelden. Der Verein hat den Zuschlag für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhalten. Die Eintracht ist der einzige Verein im Oberbergischen, der von diesen speziellen Fördermitteln profitiert. Damit steht dem Austausch des Kunstrasens, der bereits seit 2010 in Betrieb ist, nichts mehr im Wege.

Nach 16 Jahren intensiver Nutzung stößt auch die beste Pflege irgendwann an ihre natürlichen Grenzen. Der Vorsitzende Hakan Ekmen und Geschäftsführer Kevin Theisen zeigten sich in einem gemeinsamen Statement in einer Vereinsmeldung sichtlich erleichtert über den positiven Bescheid aus Berlin:

„Wir bedanken uns herzlich für die positive Entscheidung zur Sanierung unseres Kunstrasens. Unser Kunstrasen ist einer der dienstältesten; seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2010 haben wir ihn stets top gepflegt, aber irgendwann stößt auch das an seine Grenzen. Ein besonderer Dank gilt unserer Gemeindeverwaltung sowie unserem Bürgermeister Sven Engelmann, deren Engagement und Unterstützung diese Maßnahme erst möglich gemacht haben!“

Dass die Zusage kein Zufallsprodukt war, sondern das Ergebnis akribischer Vorbereitung, betont Marco Theisen. Der kaufmännische Geschäftsführer hat das Projekt von der ersten Minute an entscheidend begleitet und die Bewerbung für das Förderprogramm federführend vorbereitet.

„Das ist eine großartige Sache für unseren Verein. Wir als Eintracht haben jede Menge Arbeit in die Vorbereitung für den positiven Bescheid gesteckt und sind dafür belohnt worden“, unterstreicht Marco Theisen den Erfolg der Bemühungen.

Für den Tabellendritten der Mittelrheinliga bedeutet die Sanierung eine wichtige Investition in die langfristige Konkurrenzfähigkeit. In enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung sollen nun die konkreten nächsten Schritte besprochen werden, um zeitnah mit den Baumaßnahmen beginnen zu können. Wann genau die Bagger anrollen und das „Dienstalter“ des alten Grüns offiziell endet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.