2025-04-02T15:12:16.030Z 1743716834289

Allgemeines
Im Rückspiel hatte RWO weit mehr Mühe als im Hinspiel und im Pokal-Duell der beiden Mannschaften.
Im Rückspiel hatte RWO weit mehr Mühe als im Hinspiel und im Pokal-Duell der beiden Mannschaften. – Foto: Jochen Classen

Doppel-Kopfball-Schlag von Ngyombo: RWO siegt 3:2 gegen den WSV

Regionalliga West: Das Niederrhein-Duell zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem Wuppertaler SV war ein würdiger Pflichtspiel-Auftakt ins Jahr 2025.

Mit dem 19. Spieltag startete am Freitagabend wieder die Regionalliga West - und dabei kam es gleich zu einem echten Niederrhein-Duell. Denn während die parallel geplante Auftaktpartie des FC Gütersloh gegen die Sportfreunde Lotte bereits unter der Woche wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt wurde, fand die Partie zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem Wuppertaler SV wie geplant statt. Und der 3:2-Sieg der Oberhausener war letztlich ein Schlagabtausch par excellence.

In den ersten Minuten wirkten die Gäste aus Wuppertal hellwach, hatten die ersten offensiven Szenen und sorgten sogar für eine ganz frühe Gelbe Karte gegen Oberhausens Pierre Fassnacht, der einen möglichen Durchbruch von Timo Bornemann nur durch ein Foulspiel zu unterbinden wusste (2.). Doch in der Folge erarbeiteten die Gastgeber sich schnell die Kontrolle über das Spiel, ohne dabei jedoch klare Chancen zu erspielen. Insgesamt sechs Ecken blieben vor der Pause ohne Gefahr. Ein geblockter Schussversuch von Denis Donkor (14.) und eine Hereingabe von Donkor, die Timur Kesim nicht ganz erreichte (24.) waren lange noch die besten Möglichkeiten.

Turbulent wurde es dann nach einer halben Stunde. Bei einem der wenigen Wuppertaler Vorstöße bekamen die Oberhausener den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Winter-Zugang Vincent Ocansey blieb aufmerksam und kam zweimal zum Abschluss, den zweiten Versuch drückte letztlich Dominik Bilogrevic zum 1:0 für den Wuppertaler SV über die Linie (28.). Doch besser hätte RWO auf den Rückstand kaum reagieren können. Praktisch im Gegenzug landete ein ganz langes Anspiel tief aus der eigenen Hälfte bei Donkor, der vor dem Tor die Nerven behielt und Keeper Krystian Wozniak keine Chance ließ (30.). Dabei blieb es dann ohne weitere Großchancen bis zur Pause.

Doppelter Kopfball-Schlag von Ngyombo

Auch nach der Pause brauchte die Partie ein wenig, entwickelte sich dann aber zu einem irren Schlagabtausch. Nach knapp einer Stunde knallte der starke Oberhausener Verteidiger Tanju Öztürk mit seinem nicht weniger starken Keeper Kratzsch zusammen, für Öztürk ging es nicht weiter. Und es kam noch unglücklicher für RWO. Nach einer Hereingabe von Wuppertals Niek Munsters wollte Donkor klären, traf diesmal dabei aber das eigene Tor (66.). Doch wieder schüttelte sich der Gastgeber – und drehte das Spiel. Donkor machte seinen Fauxpas mit einer starken Flanke wieder gut, die Mittelfeldspieler Matony-Glody Ngyombo sehenswert zum 2:2 ins Tor köpfte. Nur fünf Minuten später flankte dann Eric Gueye von der anderen Seite, wieder hätte niemand perfekter köpfen können als Ngyombo, es stand 3:2 (77.).

Es sei jedoch auch erwähnt: Die Wuppertaler hatten vor dem Ausgleich eine Großchance zum 3:1, als Kratzsch jedoch mustergültig einen Schuss von Kevin Hagemann parierte (69.). Und auch nach dem Rückstand blieb der WSV gefährlich. Die beste Chance auf das 3:1 hatte Ocansey, doch er scheiterte ebenso wie Oberhausens Kesim (84.) und Tarsis Bonga (87.). Die letzte echte Chance des Spiels hatte Semir Saric in der 91. Minute für den WSV, aber in diesem sehenswerten Spiel sollte bis in die achte Minute der Nachspielzeit nichts mehr passieren.

So spielten sie

RW Oberhausen – Wuppertaler SV 3:2

RW Oberhausen: Kevin Kratzsch, Pierre Fassnacht, Tanju Öztürk (60. Simon Ludwig), Nico Klaß, Denis Donkor (84. Elias Demirarslan), Kerem Yalcin, Eric Babacar Gueye, Luca Schlax (85. Michel Niemeyer), Matona-Glody Ngyombo, Timur Mehmet Kesim (90. Cottrell Ezekwem), Tarsis Bonga - Trainer: Sebastian Gunkel

Wuppertaler SV: Krystian Wozniak, Subaru Nishimura, Vincent Gembalies, Benedikt Wimmer, Kevin Hagemann (81. Noel-Etienne Reck), Joep Munsters (81. Dildar Atmaca), Dominik Bilogrevic (60. Semir Saric), Riccardo Grym, Dilhan Demir (72. Levin Müller), Timo Bornemann (72. Niek Munsters), Vincent Akrofi Frank Ocansey - Trainer: Sebastian Tyrała

Schiedsrichter: Marcel Benkhoff - Zuschauer: 3289

Tore: 0:1 Dominik Bilogrevic (28.), 1:1 Denis Donkor (30.), 1:2 Denis Donkor (66. Eigentor), 2:2 Matona-Glody Ngyombo (72.), 3:2 Matona-Glody Ngyombo (77.)

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Aufrufe: 024.1.2025, 20:48 Uhr
Sascha KöppenAutor