2026-01-20T07:14:11.657Z

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Gleich drei Fortunen müssen eine Gelbsperre absitzen.
Gleich drei Fortunen müssen eine Gelbsperre absitzen. – Foto: Jochen Classen

Fortunas U23 muss in Oberhausen auf drei Leistungsträger verzichten

Regionalliga West: Für die U23 von Fortuna Düsseldorf könnte es kaum schwieriger losgehen als gegen Rot-Weiß Oberhausen.

Es ist eine große Aufgabe direkt zum Start“, gab Fortuna Düsseldorfs U23-Trainer Jens Langeneke mit Blick auf den Pflichtspielauftakt gegen Rot-Weiß Oberhausen zu – fügte dann jedoch schnell hinzu: „Im Hinspiel hat man gesehen, dass wir sie schlagen können.“ Damals setzte sich die zweite Mannschaft des Zweitligisten dank eines Treffers von Kapitän David Savic mit 1:0 durch. Im Laufe der Hinrunde haben sich die Kleeblätter allerdings immer weiter gefangen und bis zu den vordersten Plätzen durchgekämpft. Mittlerweile steht RWO auf dem dritten Tabellenrang Die U23 wird daher als Außenseiter in das Spiel gehen – zumal drei Leistungsträger auf jeden Fall ausfallen werden.

Langeneke muss seine Startelf im Vergleich zur letzten Partie in der Regionalliga gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach auf mehreren Positionen umbauen. Mit Simon Vu, Deniz Bindemann und Mechak Quiala Tito haben gleich drei absolute Stammspieler im letzten Spiel vor der Winterpause ihre fünfte Gelbe Karte gesehen und müssen daher gegen Oberhausen pausieren. Dazu fällt Hamza Anhari aus, der zuletzt immer wieder für die U23 im Einsatz war, sich aber im Training mit den Zweitliga-Profis an der Schulter verletzt hat.

Chance für Connor Tönnies?

Davon profitieren könnte Connor Tönnies. Der Stürmer, der im Sommer vom Oberligisten Schonnebeck an den Flinger Broich gewechselt ist, stand in der bisherigen Saison noch nicht in der Startelf, konnte allerdings in beiden Vorbereitungsspielen treffen und sich damit als möglicher Startelf-Kandidat präsentieren. Denn gerade auf die Offensive wartet in Oberhausen eine schwierige Aufgabe, da man dort auf die zweitbeste Defensive der Liga trifft. Wer die ausfallenden Spieler ersetzt, will Langeneke erst kurz vor der Partie entscheiden. Während hinter der Aufstellung also noch einige Fragezeichen gesetzt werden müssen, ist die sportliche Ausgangslage vor der zweiten Saisonhälfte umso klarer.

„Die Tabellensituation ist offensichtlich und eine tabellarische Drucksituation ist da. Die Jungs müssen lernen, damit umzugehen – gerne sehr schnell“, sagte Langeneke, der mit seinem Team aktuell nur ein Punkt vor den Abstiegsplätzen liegt. „Gerade für die vielen Spieler, die aus der U19 gekommen sind, ist das ein Lernprozess.“ Dennoch blickt der 48-Jährige zuversichtlich auf die kommende Partie: „Ich bin optimistisch für den Auftakt am Samstag. Wir wollen auf Sieg spielen – auch wenn wir wissen, dass Oberhausen in der Hinrunde zu einer Top-Mannschaft geworden ist.“

Drei Neue, ein Abgang

Unterdessen sind die Transferpläne der „Zwoten“ für die laufende Transferphase vorerst abgeschlossen, sofern keine schwerwiegenden Verletzungen dazukommen. Mit Moritz Montag, Chernoh Bah und Kaden Amaniampong wurden drei neue Spieler verpflichtet, Marius Zentler hat den Verein verlassen und sich den Sportfreunden Lotte angeschlossen. Mit dem in Teilen veränderten Kader geht die U23 in den 16 verbliebenen Partien die Mission Klassenerhalt an. Dafür gab Trainer Langeneke die Marschroute vor: „Die Aufgabe ist es, in jedem Spiel von vorne zu beginnen und die Spiele gewinnen zu wollen.“

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Aufrufe: 024.1.2026, 08:00 Uhr
RP / Leonard SiemerAutor