
Im letzten Spiel der Saison wartete nochmal eine ganz besondere Spielstätte auf Fortuna Düsseldorfs Regionalliga-Fußballer. Denn die Partie gegen die U23 des VfL Bochum fand im traditionsreichen Ruhrstadion statt, in dem der VfL normalerweise seine Zweitliga-Partien austrägt. Auch U23-Coach Jens Langeneke sprach angesichts dieses besonderen Spielortes von einem „kleinen Highlight“. Sportlich ging es für beide Teams, die sich in der Rückrunde aus dem Tabellenkeller herausgearbeitet hatten, um nichts mehr. Dennoch bot sich den Zuschauern vor allem im ersten Durchgang eine muntere Partie, die letztlich mit einem 2:2 endete.
Die letzte Begegnung der Saison war zugleich das Abschiedsspiel für einige langjährige „Zwote“-Akteure. Einen Tag vor dem Saisonabschluss hatte der Klub bekannt gegeben, dass acht Spieler den Verein im Sommer verlassen werden: unter anderem Deniz Bindemann, der beste Torschütze der Rot-Weißen in dieser Spielzeit, und Kapitän David Savic, der seit 2016 das Fortuna-Trikot trug. Auch Danny Latza wird die Düsseldorfer verlassen, doch in Bochum kehrte der Routinier nach seiner Verletzungspause in den letzten Minuten nochmal zurück auf den Platz.
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein munteres und offenes Spiel, in das die Gastgeber besser hineinfanden. Schon in der zweiten Minute schlug der Ball im Düsseldorfer Gehäuse ein, allerdings lag eine Abseitsposition vor. In der achten Minute aber zählte der Treffer der Bochumer dann: Der Abschluss von VfL-Top-Torjäger Luis Hartwig schlug sehenswert im rechten Winkel ein, Fortuna-Keeper Dominic Grehl konnte dem Ball bei seinem Startelf-Debüt nur hinterherschauen. Wenige Minuten später hatte der VfL die große Chance auf den zweiten Treffer, ließ eine Überzahlsituation aber ungenutzt.
Viele Pausen nahm sich die Partie danach nicht, es ging weiter Schlag auf Schlag. Nach einer halben Stunde schnürte Hartwig den Doppelpack und erhöhte die Führung. Gleich nach dem Wiederanstoß besorgte Maksym Len mit seinem ersten Saisontreffer den Anschluss: Mit dem linken Fuß schlenzte der 19-Jährige den Ball ins lange Eck und stellte damit auf 1:2. Es folgte Chance auf Chance, beide Teams ließen gute Gelegenheiten ungenutzt – trotzdem ging es für die „Zwote“ mit einem Rückstand in die Pause.
Im zweiten Durchgang war Fortuna das bessere Team und bestimmte zumeist das Geschehen. Nach einer Stunde konnte die Langeneke-Truppe aus ihrer Dominanz erneut Kapital schlagen: Noah Nikolaou, der im Saisonendspurt immer besser wurde, setzte sich stark durch und traf mit einem strammen Schuss in den Winkel. Nach der wilden ersten Hälfte beruhigte sich das Spiel im zweiten Durchgang dann doch etwas und plätscherte dem Ende entgegen, es blieb beim leistungsgerechten 2:2. Damit blieb Fortuna in der Schlussabrechnung vor dem VfL und beendete die Spielzeit mit 40 Punkten.
Trotzdem muss sie mindestens bis Sonntag weiter zittern: Nur wenn den Profis in Fürth oder am Ende einer möglichen Relegation gegen Rot-Weiss Essen der Klassenerhalt gelingt, darf die „Zwote“ auch in der neuen Saison in der Regionalliga an den Start gehen. Andernfalls müsste sie zwangsweise in die Oberliga absteigen.
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