
Nachdem das für vergangenen Samstag geplante Testspiel gegen den SC St. Tönis wegen des Wetters abgesagt worden war, stand dem ersten Test von Fortuna Düsseldorfs Regionalliga-Fußballern in der laufenden Wintervorbereitung am Dienstag nichts mehr im Weg. Unter Flutlicht war der ETB Schwarz-Weiß Essen im Arena-Sportpark zu Gast. Und gegen den Oberligisten setzte sich das Team von Trainer Jens Langeneke mit 4:2 durch. Dabei feierten auch die drei „Zwote“-Zugänge ihr Debüt im Fortuna-Trikot.
„Es ging darum, reinzukommen und Eindrücke zu sammeln, gerade auch von den neuen Jungs. Das Ergebnis ist daher völlig zweitrangig“, sagte Langeneke. Deshalb setzte er auf das in Testspielen beliebte Mittel, in der Halbzeit das gesamte Team auszutauschen, sodass insgesamt 20 Feldspieler zum Einsatz kamen. Mit Moritz Montag, der in der ersten Hälfte die Kapitänsbinde trug, und Kaden Amaniampong standen zwei Zugänge in der ersten Hälfte auf dem Platz. Während Montag, der Rückkehrer vom MSV Duisburg, in der defensiven Viererkette die rechte Seite beackerte, spielte Amaniampong, der aus dem Drittliga-Team des VfB Stuttgart kam, als rechter Innenverteidiger.
Und Langeneke zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung des Duos. „Bei Moritz hat man von der ersten Sekunde an gesehen, dass er keine Eingewöhnungszeit braucht“, schwärmte der 48-Jährige. „Er kennt Fortuna und hat lange hier gespielt. Zudem ist er inzwischen ein gereifter Spieler, der uns sowohl menschlich als auch fußballerisch nach vorne bringen wird.“ Auch Amaniampong konnte seinen neuen Trainer überzeugen: „Kaden wird uns qualitativ verbessern, gerade mit seiner Körperlichkeit und seinem Tempo.“
Zunächst stand mit Noah Egouli jedoch ein anderer Innenverteidiger im Fokus. Nach wenigen Minuten köpfte er zum 1:0 ein. Nur wenig später erhöhte Si-woo Yang auf 2:0. Nach sichtbar unsicherem Beginn fanden die Gäste aus Essen dann besser in die Partie und erzielten den Anschlusstreffer. Mit 2:1 beendete die erste Elf daher ihren Arbeitstag. Nach der Pause kamen dann unter anderem Kapitän David Savic, Torjäger Deniz Bindemann und Chernoh Bah, der dritte Zugang, auf den Platz. „Auch bei Chernoh hat man gesehen, dass er ein spannender Spieler ist. Er wird wahrscheinlich noch ein bisschen mehr Zeit brauchen als die anderen beiden, kann perspektivisch aber sehr spannend werden“, sagte Langeneke.
Nach einer Stunde schob dann zunächst Conor Tönnies zum 3:1 ein, ehe sich Noah Nikolaou stark im Strafraum durchsetzte und mit einem strammen Schuss den vierten Fortuna-Treffer erzielte. Kurz vor dem Abpfiff fing sich die „Zwote“ nach einer Ecke noch ein Gegentor zum 4:2-Endstand. Am Sonntag (14.30 Uhr) steht dann schon das zweite und letzte Spiel der Vorbereitung gegen die SG Wattenscheid an. Anders als geplant findet die Partie aber nicht im Arena-Sportpark statt, sondern auf einem Kunstrasenplatz in Bochum.
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