
Die Gastgeber kamen besser in die Begegnung und setzten früh erste Akzente. Hennefs sportlicher Leiter Frank Fußhöller bestätigte nach der Partie, dass Fortuna zu Beginn die aktivere Mannschaft gewesen sei. „Nach etwa zehn Minuten hatten sie bereits eine gute Chance nach einem Einwurf, bei der ein Spieler frei vor unserem Tor auftaucht. Moritz reagiert da stark und hält den Ball.“
Mit zunehmender Spieldauer fand auch Hennef besser in die Partie. Chancen durch Oshomah Ichue und Kai Schusters sorgten für Gefahr, zudem sahen die Gäste eine strittige Szene im Strafraum. „Nach etwa einer halben Stunde gab es außerdem eine aus unserer Sicht elfmeterwürdige Szene gegen Levi Dang, der unten am Knöchel getroffen wird“, sagte Fußhöller.
Kurz darauf schlug Fortuna jedoch selbst zu. Nach einer Ecke von Gjorgji Antoski stieg Innenverteidiger Aleksandar Georgiev am höchsten und köpfte zur Führung ein (31.). Mit diesem Treffer ging es auch in die Halbzeitpause.
Fortunas Teammanager Stefan Kleefisch freute sich besonders für den Torschützen. „Mich freut es, dass Innenverteidiger Aleksandar Georgiev, der für den gesperrten Joran Sobiech spielte, das Tor zum 1:0 köpft. Er ist ein großartiger Teamplayer und sein Einsatz ist immer vorbildlich.“
Kleefisch sah seine Mannschaft insgesamt überlegen. „Der Sieg ist völlig verdient. Wir hatten ein deutliches Chancenplus gegenüber Hennef. Wenn wir diese effektiver nutzen, können wir auch höher gewinnen.“
Nach dem Seitenwechsel gelang es Hennef nicht mehr, die Partie offen zu gestalten. „Nach dem Seitenwechsel waren wir nicht mehr so richtig griffig und haben uns von Fortuna zunehmend den Schneid abkaufen lassen“, erklärte Fußhöller.
Dennoch hatten die Gäste eine große Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. „In der 55. Minute kommt Bancé nach einer Ecke von Kai Schuster frei zum Kopfball, setzt den Ball aber leider über das Tor.“ Auf der anderen Seite versäumte es Fortuna zunächst, die Entscheidung frühzeitig herbeizuführen. „Fortuna hätte das Spiel danach eigentlich schon früher entscheiden können“, gibt Fußhöller zu.
Erst in der Schlussphase machte die Kölner Zweitvertretung endgültig den Deckel drauf. Jamal Issifou traf in der 87. Minute zum 2:0 und sicherte damit den dritten Heimsieg der Saison. „Am Ende muss man sagen, dass der Sieg für Fortuna verdient ist, auch wenn sie den Deckel erst sehr spät draufgemacht haben“, resümierte Fußhöller. Nach dem zweiten Treffer spielte Fortuna die Partie souverän zu Ende, während Hennef ohne Punkte die Heimreise antreten musste.
Während Fortuna Köln II durch den Erfolg auf Rang sieben vorrückt und seine Heimbilanz aufbessert, steht für Hennef nun eine wichtige Woche bevor. „Jetzt heißt es: abhaken, Mund abputzen und den Fokus auf das nächste Spiel richten“, sagte Fußhöller. Am kommenden Spieltag wartet mit dem 1. FC Düren die nächste Herausforderung.