
Beim Königsborner SV bahnt sich zur neuen Saison ein neuer Zweikampf um den Stammplatz im Tor an. Flemming Sandt, der in der Hinrunde beim KSV gesetzt war, wird nach einem Jahr innerhalb der Liga zum SV Brackel weiterziehen. Lukas Leuchtmann, der derweil jedes Ligaspiel im neuen Jahr (drei Siege, ein Remis, eine Niederlage) absolviert hat, wird bleiben und bekommt zur neuen Saison einen neuen Konkurrenten für seine Position.
Christopher "Katze" Sander wird sich dem Königsborner SV im Sommer anschließen. Der 39-Jährige kommt von Oberliga-Spitzenteam Westfalia Rhynern, wo er im Februar seinen Abschied angekündigt hatte. In Rhynern hatte er im Sommer seinen Stammplatz im Tor an Christopher Balkenhoff verloren und stand seitdem nur in den Pokalwettbewerben zwischen den Pfosten. Mit dem Wunsch nach mehr Spielzeit wechselt er nun nach Königsborn.
Simon Erling, Sportlicher Leiter des KSV, erklärt im "Hellweger Anzeiger", dass man sich nach einer "ausführlichen Analyse der Hinrunde" einig war, sich auf der Torhüterposition zu verändern. "Mehr Erfahrung auf dieser Position täte der Mannschaft gut. Und deshalb sind wir auf Christopher Sander zugegangen, nachdem feststand, dass er nicht in Rhynern verlängert."
Sander und Königsborns Trainer Arndt Kempel kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim SV Langschede, wo Sander in der Saison 2021/22 spielte, ehe der Wechsel zu seinem "Herzensverein" nach Rhynern erfolgte. "Kempel hat selbst gesehen, dass mit Sander im Tor Langschede in der Kreisliga A sofort besser war", so Erling, der sich mit Sander eine zusätzliche Führungsfigur erhofft, der auch menschlich ins Team passt. Der 14 Jahre jüngere Lukas Leuchtmann wolle sich demnach dem Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten stellen.
Christopher "Katze" Sander hatte seinen Jugendverein Westfalia Rhynern 2010 für RW Mastholte verlassen. Es folgten Stationen in der Regional- und Oberliga beim SV Lippstadt 08 (2012-2014), SC Roland Beckum (2014-2016) und in der Landesliga beim SV Hilbeck (2016-2021). Über den SV Langschede landete er 2022 schließlich als Nummer zwei hinter Alexander Hahnemann wieder in Rhynern. Nach vier Jahren, davon ein Jahr als Stammtorhüter, will er es nochmal mit dem KSV in der Landesliga wissen.
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