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Die beiden kommenden Gegner der FLF-Männer dürften vermutlich die wichtigsten Sparringpartner mit Blick auf die im September beginnende WM-Qualifikation sein. Luxemburg Trainer Luc Holtz machte schon im Rahmen der Kaderbekanntgabe deutlich, dass er kaum bis gar keine Schwächen bei Schweden ausmache, auch wenn er am Freitag keinen Hehl daraus machte, dass Viktor Gyökeres von Sporting (P) wegen einer Verletzung nicht im Kader der Skandinavier steht. „Aufgrund dessen, was ich u.a. in der letzten Nations League gesehen habe, gehört Schweden für mich z.Z. zu den europäischen Topnationen. Es wird ein richtig guter Test, sie sind über Nordirland und der Slowakei anzusiedeln.“ Dem pflichtete der nachnominierte Lars Gerson bei, der vermutlich als Skandinavien-Insider mit bei der Pressekonferenz war: „Physisch sind die skandinavischen Mannschaften gut und auch immer gut organisiert. Es ist sicher, dass es ein schweres Spiel für uns wird. Schweden spielt intensiv und mit einer hoch stehenden Verteidigung.“

„Wir hatten Trainings mit einer hohen Intensität und die brauchen wir, wenn wir gegen diesen Gegner zu einem Ergebnis kommen wollen“ so Holtz zur eigenen Mannschaft. „Eine solche Trainingsqualität hatten wir fast noch nie.“ Die beiden sechzehnjährigen Youngster bringen neues Blut rein, die beiden Freundschaftsspiele gegen Schweden und in der Schweiz werden genutzt, um sie heranzuführen. Auch Lars Gerson zeigte sich beeindruckt von den beiden: „Beide sind etwas Besonderes, sie halten dagegen und fürchten sich nicht. Sie haben die Körner und den Willen, die man in ihrem Alter haben muss.“ Auf die Frage, ob Madjo sich später eventuell dafür entscheiden würde, für ein anderes Land als Luxemburg zu spielen, meinte Holtz: „Ich habe das Gefühl, dass manche Menschen froh wären, wenn er nicht für Luxemburg spielen würde. Wir sind aber nicht die einzige Nation, die solche Probleme hat. Mittlerweile sind wir jedoch in einer sportlichen Konstellation, dass solche Spieler die Tür öffnen können, damit Luxemburg einmal bei einer EM oder WM dabei sein kann. Das ist keine Utopie mehr.“

Schweden ist, genau wie die Schweiz am Dienstag, durchaus ein Gradmesser. Luc Holtz sieht die „Tre Kroner“ in Gefilden wie die kommenden möglichen Gegner in der WM-Qualifikation, Deutschland oder Italien. Umso wichtiger dürfte die Partie gegen Schweden sein, denn mit seiner persönlichen Zielsetzung, Gruppenzweiter zu werden, braucht Holtz mit seinem Team im Herbst u.U. auch den einen oder anderen Punkt gegen die Topnation der Qualifikationsgruppe. Anstoß gegen die Nummer 27 der Welt ist am Samstagabend um 18 Uhr im ausverkauften „Stade de Luxembourg“ – und dies ist für ein Freundschaftsspiel mehr als bemerkenswert! FuPa berichtet per Liveticker von der Partie.