
Am Freitag erreichte unsere Redaktion eine Mitteilung der FLF (s.u.) zum Ausschluss des Journalisten Julien Mollereau von einer Presserunde mit der Herren-Nationalmannschaft.
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In dem offenen Schreiben, das an die Herren Nic Nickels und Frank Schmit von Le Quotidien bzw. Lumedia, den Arbeitgebern von Journalist Mollereau, gerichtet ist, gesteht man ein, dass der Ausschluss von Letztgenanntem einen Fehler darstellt, der gegen die Prinzipien der Pressefreiheit und gegen die freie Ausführung der Arbeit eines Journalisten verstieß.
Man bedauere zudem, dass manche öffentlich getätigte Aussagen durch Mitglieder der FLF als Einschüchterungsversuch oder Versuch interpretiert werden konnten, die Sache herunterzuspielen. Das sei nie die Absicht gewesen und auch keine Haltung, die man verteidigen wolle.
Weiter sei eine Aussage von FLF-Präsident Paul Philipp im Luxemburger Wort in ihrer Formulierung falsch gewählt und unangebracht gewesen. Der Vorsitzende habe lediglich versucht darzulegen, dass sich ein Artikel sowie ein Foto der Unterzeichnung eines Sponsoringvertrages auf einer am 28.Mai erschienenen Seite im Le Quotidien Raum für Interpretationen ließe.
Die FLF würde sich dafür entschuldigen und in Zukunft aufpassen, dass so etwas nicht mehr vorkomme. Man bekräftige in aller Deutlichkeit ihre Verpflichtungen gegenüber demokratischen Prinzipien, der Meinungsfreiheit und der Vielfältigkeit in der Presse, die alle im Zentrum einer funktionierenden Gesellschaft stehen.
In Zukunft werde man allen akkreditierten Journalisten, egal welchem Medium sie angehörig und welcher redaktionellen Leitlinie sie unterliegen, den Zugang zu Pressetreffen gewähren. Weiterhin werde man interne Maßnahmen verstärken, die die Beziehungen zur Presse betreffen. Man verweist auf Schulungen seiner Vertreter.