2025-04-02T15:12:16.030Z 1743758687960

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David Paulus, aktuell Co-Trainer, ist ab dem Sommer Chefcoach beim FC Eintracht Rheine.
David Paulus, aktuell Co-Trainer, ist ab dem Sommer Chefcoach beim FC Eintracht Rheine. – Foto: Hardy Krebs

FCE Rheine: Hebbeler wird Sportlicher Leiter - Co-Trainer rückt auf

Beim Oberligisten FC Eintracht Rheine gibt es im Sommer ein "Stühlerücken" [UPDATE].

Chefcoach Christian Hebbeler (38) wird dem Verein über den Sommer hinaus erhalten bleiben und rückt auf die Position des Sportlichen Leiters, die seit dem Sommer unbesetzt war. Sein gleichaltriger Co-Trainer David Paulus steigt auf und übernimmt zur Spielzeit 2025/26 den Cheftrainer-Posten. Als neuen Co-Trainer haben die Münsterländer den 34-jährigen Daniel Hölscher verpflichtet, der im November seinen Abschied beim Bezirksligisten VfL Wolbeck bekanntgegeben hat, wo er seit Sommer 2022 hauptverantwortlich an der Seitenlinie steht.

Hebbeler hatte im Oktober 2023 beim FC Eintracht Rheine angeheuert und Paulus selbst mitgebracht. Der A-Lizenz-Inhaber besitzt mehrjährige Erfahrung aus dem Junioren-Bereich beim FC Schalke 04 und dem SC Preußen Münster, u. a. U17-Bundesliga.

Der FCE-Vorsitzende Uwe Laurenz spricht gegenüber der Lokalpresse "Münsterländischen Volkszeitung" von einer optimalen Lösung: „Wir verschieben ein bisschen die Aufgaben. Christian und ich waren uns nach einem ersten Gespräch Anfang Dezember sehr schnell einig. Er wird eng an der Mannschaft dran bleiben." Hebbeler, der im Dreieck zwischen Osnabrück, Münster und dem Emsland über ein umfassendes Netzwerk an Kontakten verfügt, ist wie bisher für Transfers und die Personalplanung im sportlichen Bereich mitverantwortlich. Gleichzeitig erhält der in Osnabrück wohnende Familienvater die gewünschte Entlastung.

Hebbeler erklärt am Nachmittag gegenüber FuPa Westfalen zu den Gründen: "Es gibt jetzt keinen besonders triftigen Grund, außer dass David und ich nur zu zweit sind und eigentlich alles machen rund um die erste Mannschaft. Sei es Training, Vor- und Nachbereitung, Spielvor- und nachbereitung, Videoanalyse oder halt auch die Kaderplanung und was sonst noch so anfällt. Das ist einfach dauerhaft für zwei Leute nicht zu stemmen. Ich habe gesagt, dass wir das jetzt bis zum Sommer in dieser Konstellation noch durchziehen, aber dann brauchen wir Entlastung. Wir haben überlegt, ob wir einen sportlichen Leiter installieren können, der zu uns passt, der das Netzwerk mitbringt, das wir brauchen und der auch verfügbar ist. Dann kamen wir nach einiger Zeit zu dem Wissen, dass jetzt vielleicht niemand passendes verfügbar ist, so dass wir nochmal neu gedacht haben. Ich habe gesagt, dass ich mich jetzt persönlich für nicht so wichtig halte, dass als Trainer niemand anderes fungieren könnte, und ich mir vorstellen kann, selbst die sportliche Leitung zu übernehmen, wenn David den Cheftrainer macht und wir noch einen guten Co-Trainer dazu gewinnen. Und dann haben wir dies umgesetzt. Wir hatten eine kleine Liste von drei, vier Kandidaten, die wir im Auge hatten und mit denen wir Gespräche geführt haben. Dass es dann mit Daniel geklappt hat, freut uns sehr. Zu dritt werden wir alles besser gemanagt bekommen, da es auf jeden Fall dauerhaft kein Zustand mehr ist, das muss man einfach so deutlich sagen."

Aufrufe: 021.1.2025, 15:00 Uhr
redAutor