
Vor einigen Wochen gefühlt noch aus dem Aufstiegsrennen raus gewesen, kämpft der FC Wernberg am bevorstehenden letzten Spieltag der Bezirksliga Nord tatsächlich noch um den zweiten Platz. Dieser würde für die Aufstiegsspiele zur Landesliga berechtigen. Patzer der Konkurrenz seien dank. Das Team von Spielertrainer Bastian Lobinger muss am kommenden Samstag mindestens einen Punkt mehr als der Tabellenzweite SV Hahnbach holen, um in die Relegation einzuziehen. In der eigenen Hand hat es Wernberg also nicht.
Egal wie diese erfolgreiche Saison für die Grün-Weißen endet, basteln die Verantwortlichen weiter fleißig am Kader für die kommende Spielzeit. Zu Wochenbeginn präsentiert der Verein den zweiten Sommer-Neuzugang nach Armin Gegic vom SV Köfering. Vom abgestiegenen Noch-Ligarivalen SpVgg Schirmitz wechselt Jonas Wunder zum FC.
Der 27-jährige Mittelfeldspieler stand in der zu Ende gehenden Saison in 17 Bezirksligaspielen für Schirmitz auf dem Feld. Dabei stand er elf Mal in der Startformation. Insgesamt drei Spielzeiten spielte Wunder für Schirmitz. Zuvor trug er einige Jahre lang das Dress der TSG Weiherhammer. Beim FC Wernberg wird es damit künftig ein neues Brüder-Duo geben. Denn: Jonas' Bruder Jakob läuft bereits für die SG Wernberg/Weihern auf.
Wernbergs Teammanager Tobias Irlbacher freut sich auf den Neuzugang und sagt: „Wir sind froh, mit Jonas einen weiteren erfahrenen Spieler für uns gewonnen zu haben. Er bringt richtig viel Erfahrung aus der Kreisliga und Bezirksliga mit. Im Spiel gegen Schirmitz diese Saison konnten wir uns bereits von seinen Qualitäten überzeugen. Dadurch dass sein Bruder Jakob bereits bei uns in der SG spielt, ist es für Jonas auch leichter, sich im neuen Umfeld zurecht zu finden. Wir sind überzeugt, dass er die Lücke, welche Christopher Meller durch seinen berufsbedingten Wechsel hinterlassen hat, schließen wird.“