Mit Jan Shcherbakovski kommt ein Spieler in die Lausitz, der in der Vergangenheit zweimal an den FC Energie ausgeliehen war. Der Offensivakteur wechselte in der Winterpause 2022/2023 per Leihgeschäft zum FC Energie Cottbus und kehrte anschließend zu Dynamo Dresden zurück. In der Rückrunde 2023/2024 wurde er erneut ausgeliehen und überzeugte erneut mit guten Leistungen.
Nun wechselt der aus Belarus stammende Shcherbakovski fest zum FC Energie. Bei seinem ersten Intermezzo bei den Lausitzern absolvierte er 11 Spiele und erzielte dabei 2 Tore. In der Rückrunde 2023/2024 kam er in 16 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei 2 Tore und steuerte 2 Vorlagen bei.
Er ist im offensiven Mittelfeld variabel einsetzbar und auf den Flügeln zuhause, welche auch in der 3. Liga zum tragen kommen könnten. So könnte Trainer Pele Wollitz immer wieder mit Shcherbakovski und weiteren Offensivakteuren variieren und wäre so schwerer ausrechenbarer. Als Juniorenspieler begann seine Karriere beim SFC Stern 1900. Dann wechselte er 2009 zu Hertha 03 Zehlendorf und kehrte 2011 für ein Jahr zum SFC zurück. Von 2012 - 2019 wurde er bei Hertha BSC Berlin ausgebildet und wechselte anschließend zum Halleschen FC. Dort nutzte er die Möglichkeit sich in der 3. Liga zu beweisen. In drei jahren bei Halle absolvierte er 52 Spiele und erzielte 5 Tore. Dann führte sein Weg zu Dynamo Dresden, was keinen großen Karrieresprung darstellte.
Außerdem war Shcherbakovski für die U19-Nationalmannschaft des Belarus aktiv und bestritt dort ingesamt 4 Partien.
Trainer Pele Wollitz über die feste Verpflichtung von Shcherbakovski: „Wir hatten Jan zuletzt zwei Mal aus Dresden ausgeliehen. In der vergangenen Saison entstand diese Option am Ende hauptsächlich auf Eigeninitiative von ihm selbst. Er hat uns immer wieder deutlich gemacht, dass er für Energie Cottbus spielen möchte und für unsere Mannschaft brennt. Das konnte man in der Rückrunde auch sehr gut sehen. Wir sind davon überzeugt, dass Jan noch weit mehr draufhat und unserer Mannschaft bei den anstehenden Herausforderungen in der 3. Liga helfen kann. Die Vertragsauflösung in Dresden kam uns dabei natürlich entgegen, weil wir keine Ablösesumme zahlen können. Eine gute Lösung für alle Seiten, wie wir finden.“