
Haching feiert den ersten Dreier 2026 beim 2:0 gegen Illertissen. Bayern II bedient nach Patzer in Bayreuth.
Die SpVgg Unterhaching landet gegen Angstgegner Illertissen den ersten Sieg des Jahres und der FC Bayern II unterliegt 2026 in Bayreuth erstmals und vermeldet eine interessante Personalie.
SpVgg Unterhaching – FV Illertissen 2:0 (1:0). – Bei den Hachingern hat es im dritten Anlauf des Jahres endlich zum ersten Sieg gereicht. Gegen Pokalschreck Illertissen ließ die Mannschaft von Cheftrainer Sven Bender nur wenig anbrennen und brachte den Heimerfolg weitestgehend sicher über die Bühne. „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, aber das Ergebnis ist gut“, freute sich Bender.
Nach einem guten Gäste-Start ergriffen in Folge die Hachinger die Initiative und Simon Skarlatidis erzielte für die nun dominante Heimelf das 1:0 mit einem Foulelfmeter (26.). In der zweiten Hälfte erhöhte Bayern-Leihgabe Richard Meier mit einem sehenswerten Solo zum 2:0 (60.) und die Gäste hatten fortan keine passende Antwort parat.
Derweil äußerte sich SpVgg-Präsident Manfred Schwabl zu den eingereichten Unterlagen für das Zulassungsverfahren zur 3. Liga für die kommende Saison. „Wir haben unsere Pflicht erledigt und wir warten, welche Rückmeldung vom DFB kommt“, so Schwabl zum Hintergrund des Hachinger Lizenzantrags.
SpVgg Bayreuth – FC Bayern II 2:1 (2:0). – Bereits unter der Woche hatten die, mit zwei Siegen ins neue Jahr gestarteten, kleinen Bayern mit der Kreuzbandriss-Diagnose von Lois Richter eine Hiobsbotschaft zu verdauen und am Freitagabend folgte in Oberfranken die erste Pleite des Jahres.
Unheil bahnte sich bereits früh an. Nach einem Pfostenschuss der Gastgeber (5.) nutzte Bayreuths Maximilian Fesser ein Missverständnis in der Münchner Abwehr zum 1:0 aus (14.). Nach einem vergebenen Freistoß von Bayerns Anton Heinz (37.) erhöhte die Heimelf über einen Innenpfosten-Treffer von Routinier Jann George auf 2:0 (42.). Der Anschlusstreffer von Heinz per Volleyschuss (67.) kam für die Mannschaft von Bayern Amateure-Cheftrainer Holger Seitz dann zu spät, um die drohende Niederlage zu verhindern.

Der Münchner Coach war entsprechend angefressen, wusste aber natürlich, wo der Trip nach Franken schiefgegangen war. „Das Spiel ist in der ersten Halbzeit verloren worden. Wir haben zu früh und zu einfach die Gegentore zugelassen“, monierte Seitz.
Immerhin gab es Erfreuliches aus dem Profibereich zu vermelden. Der 17-jährige Brasilianer Maycon Cardozo, der zuletzt zweimal für die „Zweite“ gespielt hatte, feierte am Freitag sein Bundesligadebüt bei den Profis gegen Mönchengladbach. In der 61. Minute wurde er für Konrad Laimer eingewechselt.