
Der FC Augsburg hat kurz vor dem Ende der Transferperiode noch zwei internationale Talente unter Vertrag genommen. Uchenna Ogundu (19) aus Nigeria und Ryota Onoda (18) aus Japan. Die beiden Offensivspieler sind eine Investition in die Zukunft und haben langfristige Verträge erhalten. Ogundu hat sich der FCA satte 4,5 Millionen Euro kosten lassen. Der Nigerianer kommt vom türkischen Erstligisten Alanyaspor und hat ein Arbeitspapier bis Sommer 2031 unterzeichnet. Auf sein Bundesliga-Debüt dürfte er nicht lange warten müssen. Weil er behutsam ans Niveau in der deutschen Topliga herangeführt werden soll, ist es durchaus wahrscheinlich, dass er auch ab und an in der U23 in der Regionalliga Bayern Spielpraxis sammeln wird.
Auf einen Youngster aus Japan dürfen sich die Fans der Regionalliga Bayern im Frühjahr ebenfalls freuen. Ryota Onoda kommt vom Nachwuchsteam des japanischen Erstligisten Cerezo Osaka in die Fuggerstadt und hat einen Vertrag bis Sommer 2030 unterschrieben.
"Ryota Onoda war eine Woche bei uns im Probetraining und dabei sich aufmerksam gemacht. Im abschließenden Testspiel der U23 hat er nicht nur aufgrund seiner vier Treffer eine überzeugende Leistung gezeigt. Er bringt viel Talent mit und wir sind überzeugt, dass er in diesem Umfeld die nächsten Entwicklungsschritte gehen kann", meint Augsburgs Sportdirektor Benni Weber.
Der Japaner frohlockt ob des Wechsels ins Land des viermaligen Weltmeisters: "Es war schon immer mein Traum, in Deutschland zu spielen und dort irgendwann den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Deshalb bin ich sehr glücklich und stolz, künftig für den FC Augsburg aufzulaufen. Das professionelle Umfeld an der Paul-Renz-Akademie, die Trainingsbedingungen und die Betreuung sind ideal, um mich persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln. Ich bin dem FCA für die Chance sehr dankbar."