
Es war der nächste Schritt einer ganz steilen Karriere, als Ayoube Amaimouni-Echghouyab vor einer Woche für ein fünftägiges Trainingslager der marokkanischen Nationalmannschaft berufen wurde. Der 21-Jährige, der seit Januar beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht und sich dort zu einem ernsthaften Startelfkandidaten entwickelt hat, spielte in der Saison 2023/24 bekanntermaßen noch für die SpVgg Erkenschwick in der Oberliga Westfalen. Von dort startete „Jupp“ seinen kometenhaften Aufstieg und landete über die TSG Hoffenheim II bei der SGE.
Bei der marokkanischen Nationalmannschaft war Amaimouni-Echghouyab einer von 27 Spielern, die in dem Trainingslager für die kommende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko vorspielen konnten. Abgeschlossen wurde das Camp gestern mit einem 5:0-Testspielsieg über Burundi, bei dem das Nationalmannschaftsdebüt für Amaimouni-Echghouyab allerdings ausblieb.
Noch am selben Abend hat der marokkanische Fußballverband nun den 26-Mann-Kader bekannt gegeben, mit dem der Turnier-Vierte von 2022 ins Rennen gehen wird – mit großartigen Nachrichten, denn Ayoube Amaimouni-Echghouyab wird mit Marokko zur WM fahren!
Damit könnte „Jupp“ sein Nationalmannschaftsdebüt gleich im ersten WM-Spiel am 14. Juni (00:00 Uhr deutscher Zeit in East Rutherford) ausgerechnet gegen Brasilien feiern. In Gruppe B trifft Marokko zudem noch auf Schottland (20. Juni um 0:00 Uh in Foxborough) und Haiti (25. Juni um 0:00 Uhr in Atlanta). Amaimouni-Echghouyab setzte sich somit auch gegen eine namhafte Konkurrenz durch. So wird der aus Siegen stammende Schalker Aufstiegsheld Soufiane El-Faouzi, der auch Teil des Trainingslager war, genauso zu Hause bleiben müssen, wie der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft Youssef En-Nesyri (Al-Ittihad), der Leverkusener Eliesse Ben Seghir oder Ex-Bayer-Stürmer Amine Adli (AFC Bournemouth).
„Er hat es sich redlich verdient. Er hat bewiesen, dass er dazugehört", lobt Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi den Frankfurter Senkrechtstarter. „Wir waren schon vor dem Trainingscamp sehr überrascht von seinem Niveau. Er ist wirklich ein Spieler mit einem sehr interessanten Profil. Er ist jung, dynamisch, explosiv und versteht sehr schnell, was von ihm verlangt wird.“
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