2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

ETB-Serie reißt gegen den KFC Uerdingen

Mit 0:2 musste sich der ETB Schwarz-Weiß Essen im heimischen Uhlenkrug dem KFC Uerdingen geschlagen geben.

von ETB / Axel Schulten · Gestern, 21:00 Uhr · 0 Leser
Die Serie des ETB ist gerissen.
Die Serie des ETB ist gerissen. – Foto: Arno Wirths

Vier Spiele lang hatte der ETB Schwarz-Weiß Essen in der Oberliga Niederrhein nicht mehr verloren, aber diese starke Serie ist nun beim Heimspiel gegen den KFC Uerdingen 05 gerissen. Der stark dezimierte Kader der Schwarz-Weißen - es standen krankheits- und verletzungsbedingt nur 14 Feldspieler zur Verfügung – musste sich am Ende mit 0:2 (0:0) dem Gast aus Krefeld geschlagen geben. Trotz der Niederlage bleiben die Essener auf dem achten Tabellenplatz. Am nächsten Sonntag geht es für die „Schwatten“ mit einem erneuten Heimspiel weiter, wenn der SC St. Tönis seine Visitenkarte am Uhlenkrug abgibt

Beide Abwehrreihen ließen vor 688 Zuschauern in der ersten Halbzeit sehr wenig zu, aber bereits in der 8. Spielminute wurde es gefährlich vor dem Tor der Gastgeber: Nach einem Konter scheiterte Alexander Lipinski aber aus kurzer Entfernung am stark reagierenden ETB-Keeper Phil Lenuweit. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause hatten dann die Schwarz-Weißen ihre erste richtig gute Torchance, nachdem Luca Pinke von links in den gegnerischen Strafraum gezogen war. Seine scharfe Hereingabe konnte von Lukas Korytowski aber am Fünfmeterraum nicht mehr erreicht werden (35.).

Eine gute Stunde war gespielt, als der KFC mit 1:0 in Führung gehen konnte. Nach einem langen Ball aus der Uerdinger Hälfte patzte der ETB in der Hintermannschaft und Mohamed Yassin Benslaiman Benktib konnte allein auf Lenuweit zulaufen. Dieses Geschenk ließ er sich nicht entgehen und netzte aus elf Metern ein (63.). Zehn Zeigerumdrehungen danach versuchte es ETB-Abwehrspieler Jan Corsten mit einem Freistoß aus 25 Metern, aber sein guter Schuss flog knapp über die Querlatte (73.). In der 76. Minute hatte Armen Shavershyan – nach guter Vorarbeit von Korytowski – eine gute Chance für die Hausherren, aber seine Direktabnahme aus zehn Metern ging weit über das Tor. Neun Minuten vor dem Schluss zwang der eingewechselte ETB-Stürmer Joshua Kapenda Gästetorhüter Jonas Holzum, mit einem tollen Schuss aus 16 Metern in die rechte Ecke, zu einer Glanztat (81.). Die endgültige Entscheidung zum 0:2 fiel dann mit dem Schlusspfiff, als Ephraim Kalonji nach einem Konter sehenswert in die rechte Torecke zielte (90. +4).

Das sagen die Trainer

Julian Stöhr (KFC Uerdingen): „Wir haben uns darauf gefreut, hier in diesem schönen Stadion zu spielen. Man konnte heute sehen, dass die Jungs nach den beiden Niederlagen heiß waren und etwas gutmachen wollten und mussten. Wir standen schon sehr unter Druck, das gehört auch mit zur Wahrheit. Unser Ziel bleibt nach dem großen Umbruch aber weiterhin Platz eins bis sechs. Heute waren wir zum ersten Mal über 90 Minuten konstant. Ich denke, dass unser Sieg verdient war. In der ersten Halbzeit hätten wir schon führen können. Wir haben mit unseren langen Bällen auf Fehler spekuliert. Wir wussten, dass sie hinten anfällig sind, wenn sie hoch stehen. So haben wir dann auch das 1:0 gemacht. Wir nehmen die drei Punkte sehr gerne mit.“

Christian Dorda (ETB SW Essen): „Es war heute ein besonderes Spiel für mich, weil ich ja vier Jahre für den KFC gekickt habe. Uerdingen hatte heute überwiegend den Ball und wir standen relativ tief. Das haben wir in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht. Sie haben uns etwas überrascht, weil sie in der vorderen Kette meistens fünf Spieler hatten. Dadurch mussten unsere sechs und acht sehr tief stehen, damit wir in der letzten Kette nicht in Unterzahl waren. Wir haben aber trotzdem im ersten Durchgang ein, zwei gute Möglichkeiten gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir es ein bisschen besser gemacht. Da standen wir höher und unsere beiden Außenspieler konnten besser anlaufen und hatten mehr Zugriff. Am Ende des Tages entscheidet aber hinterher ein individueller Fehler. Es wird niemandem der Kopf abgerissen, aber das tat natürlich weh und hätte nicht sein müssen. Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen, aber die Breite unseres Kaders ist nicht groß und wir hatten heute nicht viele Spieler. Das muss man in die Beurteilung auch mit einfließen lassen.“

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