2025-04-02T15:12:16.030Z 1743730160024

Allgemeines
Bennett Kruse (Mitte) war der überragende Walldorfer Spieler beim 3:1-Sieg im Verbandsliga-Derby gegen den VfR Groß-Gerau (am Boden Kwonsu Lee, links Kuto Ono).
Bennett Kruse (Mitte) war der überragende Walldorfer Spieler beim 3:1-Sieg im Verbandsliga-Derby gegen den VfR Groß-Gerau (am Boden Kwonsu Lee, links Kuto Ono). – Foto: Uwe Krämer

Ereignisreiches Spiel und ein überragender Bennett Kruse

Im Derby beim VfR Groß-Gerau nutzt Walldorf II seine Chancen und gewinnt 3:1Im Verbandsliga-Derby beim VfR Groß-Gerau nutzt Rot-Weiß Walldorf II im Gegensatz zu den Gastgebern seine Chancen und gewinnt 3:1.

GROSS-GERAU (dirk). Am Ende eines ereignisreichen Kreisderbys in der Verbandsliga trauerte der VfR Groß-Gerau seinen vielen Chancen nach. Einschussmöglichkeiten der hundertprozentigen Güte, die der gastgebende Aufsteiger reihenweise vergeben hatte. Der SV Rot-Weiß Walldorf II fing sich mit einem 3:1 (1:0)-Erfolg nach zuvor zwei Niederlagen in Folge. Weshalb Trainer Ercan Dursun sagte: „Der Sieg heute schmeckt sehr, sehr gut.“

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In den Schlussminuten der ersten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Erst vergab RWW-Stürmer Fabian Heidenreich eine gute Chance, ehe sich im Gegenzug Ilias Benazza – allein von RWW-Torhüter Jannik Treber – den Ball noch vom eigentlich einschussbereiten Fuß spitzeln ließ. „Macht der Ilias da das 1:0, läuft das Spiel vielleicht anders“, sagte VfR-Trainer Gaetano Bauso.

Die Walldorfer Antwort folgte sogleich: Bennett Kruse schlenzte den Ball aus halblinker Position ins lange Eck – 0:1. „Das war natürlich ein psychologisch wertvolles Tor für uns“, so Dursun. Aber nicht nur deshalb begann er seine Kabinenansprache während der Pause mit einem großen Lob für das engagierte Auftreten seines Teams. Vor dem Hintergrund der Anfangsviertelstunde, als ein geradezu überfallartiger VfR eine Chance nach der anderen erzwang, darunter ein Pfostentreffer von Benazza (4.), mahnte Dursun aber auch: „Unser Glück haben wir in der ersten Halbzeit aufgebraucht.“ Einen neuen Vorrat an Fortune müsse man sich erst wieder erarbeiten.

Gar nicht so leicht: Nicht nur, dass der Gegner nach dem Seitenwechsel drängte, musste Dursun wegen Verletzungen nach und nach die komplette Dreier-Abwehrkette umstellen. Die Hintermannschaft geriet zeitweise ins Trudeln. In dieser Phase schoss Benazza aus 20 Metern das Ausgleichstor (81.). „Mit dem 1:1 hätten wir zufrieden sein können“, sagte Bauso: „Stattdessen machen wir kurz danach etwas ganz Doofes.“ Der Trainer meinte einen unnötigen Ballverlust des VfR. Letztlich landete ein Steckpass von Kruse bei Jerome Jampe, der zum 2:1 vollendete (83.). Endgültig entschieden war das Derby mit dem Elfmetertor von Simon Ginsberg in der Nachspielzeit. Zuvor hatte Fynn Schek einen Alleingang des überragenden Kruse nur per Foul stoppen können.

Tore: 0:1 Kruse (45+1.), 1:1 Benazza (81.), 1:2 Jampe (83.), 1:3 Ginsberg (90+4./Foulelfmeter). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Lennart Probst (Kinzenbach).

In den Schlussminuten der ersten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Erst vergab RWW-Stürmer Fabian Heidenreich eine gute Chance, ehe sich im Gegenzug Ilias Benazza – allein von RWW-Torhüter Jannik Treber – den Ball noch vom eigentlich einschussbereiten Fuß spitzeln ließ. „Macht der Ilias da das 1:0, läuft das Spiel vielleicht anders“, sagte VfR-Trainer Gaetano Bauso.

Die Walldorfer Antwort folgte sogleich: Bennett Kruse schlenzte den Ball aus halblinker Position ins lange Eck – 0:1. „Das war natürlich ein psychologisch wertvolles Tor für uns“, so Dursun. Aber nicht nur deshalb begann er seine Kabinenansprache während der Pause mit einem großen Lob für das engagierte Auftreten der Seinen. Vor dem Hintergrund der Anfangsviertelstunde, als ein geradezu überfallartiger VfR eine Großchance nach der anderen erzwang, darunter ein Pfostentreffer von Benazza (4.), mahnte Dursun aber auch: „Unser Glück haben wir in der ersten Halbzeit aufgebraucht.“ Einen neuen Vorrat an Fortune müsse man sich erst wieder erarbeiten.

Gar nicht so leicht: Nicht nur, dass der Gegner nach dem Seitenwechsel drängte, musste Dursun wegen Verletzungen nach und nach die komplette Dreier-Abwehrkette umstellen. Die Hintermannschaft geriet zeitweise ins Trudeln. In dieser Phase schoss Benazza aus 20 Metern das Ausgleichstor (81.). „Mit dem 1:1 hätten wir zufrieden sein können“, sagte Bauso: „Stattdessen machen wir kurz danach etwas ganz Doofes.“ Der Trainer meinte einen unnötigen Ballverlust des VfR. Letztlich landete ein Steckpass von Kruse bei Jerome Jampe, der zum 1:2 vollendete (83.). Endgültig entschieden war das Derby mit dem Elfmetertor von Simon Ginsberg in der Nachspielzeit. Zuvor hatte Fynn Schek einen Alleingang des überragenden Kruse nur per Foul stoppen können.

Tore: 0:1 Kruse (45+1.), 1:1 Benazza (81.), 1:2 Jampe (83.), 1:3 Ginsberg (90+4./Foulelfmeter). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Lennart Probst (Kinzenbach).



Aufrufe: 08.9.2024, 06:00 Uhr
Dirk WinterAutor