2024-05-29T12:18:09.228Z

Allgemeines
Gibt die Erfolgsrichtung vor: Im Zornedinger Kreisliga-Team sorgt Trainer Sascha Bergmann für positiven Auftrieb.
Gibt die Erfolgsrichtung vor: Im Zornedinger Kreisliga-Team sorgt Trainer Sascha Bergmann für positiven Auftrieb. – Foto: Stefan Rossmann

„Entwicklung ist ein Traum“: Alle drei Zornedinger Herrenteams sonnen sich an der Tabellenspitze

Gelingt der Bezirksliga-Aufstieg?

Eine bemerkenswerte Entwicklung gibt es beim TSV Zorneding. Alle Herrenteams sind Tabellenführer. Das lässt auch den Abteilungsleiter nicht kalt.

Zorneding – Was haben die drei Fußball-Herrenmannschaften des TSV Zorneding gemeinsam? Richtig, sie alle grüßen derzeit von der Tabellenspitze. „Die Entwicklung ist natürlich ein Traum“, erfreut sich Abteilungsleiter Mark Grusz beim Blick auf die Tabellen.

„Wir haben ein gutes Verhältnis zwischen allen drei Teams und den insgesamt 60 bis 70 Spielern. Da ziehen alle mit.“

Sascha Bergmann vom TSV Zorneding.

Bereits vor drei Wochen wäre es fast soweit gewesen, doch die Zornedinger Erste unterlag damals gegen den SV Anzing und büßte so die Spitzenposition in der Kreisliga 3 ein. Gleichzeitig gelang der Zweiten und der Dritten des TSV an besagtem Spieltag in der A- bzw- C-Klasse jeweils der Sprung auf die Spitzenposition. Nun schlug auch das Zornedinger Aushängeschild zurück. Durch einen 1:0-Erfolg am Sonntag in Waldtrudering kletterte die Erste erneut auf den Platz an der Sonne und sorgte somit für eine ganz besondere Momentaufnahme.

„Wir haben ein gutes Verhältnis zwischen allen drei Teams und den insgesamt 60 bis 70 Spielern. Da ziehen alle mit. Das ist das Wichtigste“, begründet Sascha Bergmann die Zornedinger Erfolgsgeschichte. „In der gesamten Abteilung herrscht eine Wohlfühloase. Alle wollen vorankommen. Es ist wichtig, dass ein Verein nie stillsteht und man ständig an Schrauben dreht, um sich zu verbessern“, sagt der Cheftrainer des Kreisligisten.

„Wir dürfen unsere treuen Zuschauer nicht vergessen, denn sie sind sensationell.“

Rudolf Riedl coacht beim TSV Zorneding die Reserve

„Wir haben in den vergangenen Jahren gute Entscheidungen getroffen“, sieht Abteilungsleiter Grusz die erstaunliche Entwicklung als den verdienten Lohn. „Wir haben Top-Trainer angestellt, sowohl im Herren- als auch im Jugendbereich. Wir haben die Sponsoreneinnahmen seit 2020 verdreifacht und Geld in die Hand genommen, um die besten Trainingsmöglichkeiten zu schaffen, die es beim TSV je gab“, listet er stolz auf.

„Wir haben ein tolles Team hinterm Team. Wir haben einen sehr großen Kader zusammengestellt. Und wir haben die notwendige Unterstützung vom Hauptverein. Nur von der Gemeinde würde ich mir etwas mehr wünschen“, lässt Grusz wissen. „Wir haben ein ruhiges und familiäres Umfeld geschaffen, in dem sich alle Spieler wohlfühlen, denn es funktioniert nur über den Zusammenhalt.“

Reservecoach Rudolf Riedl hat noch ein weiteres Argument parat: „Wir dürfen unsere treuen Zuschauer nicht vergessen, denn sie sind sensationell.“

Fünf Punkte Vorsprung in der A-Klase – TSV Zorneding III mit besten Chancen

Aus Zornedinger Sicht wäre die aktuelle Situation natürlich ein schönes Abschlussbild. Aber noch ist die Saison nicht vorbei. „Wir können uns nichts dafür kaufen“, weiß Sascha Bergmann, dessen Team in der Kreisliga vor einer spannenden Schlussphase steht. Bis zu sechs Vereine können dort noch ins Aufstiegsrennen eingreifen.

Die Zornedinger Reserve duelliert sich in der A-Klasse mit dem SV Hohenlinden um den Titel. Aktuell besitzt das Riedl-Team fünf Zähler Vorsprung, hat allerdings schon drei Partien mehr auf dem Konto. Am letzten Spieltag könnte es im direkten Aufeinandertreffen zum Showdown um die Meisterschaft kommen. Die besten Chancen auf den Titelgewinn darf sich aktuell die TSV-Dritte ausrechnen. Die Truppe von Markus Bayer liegt in der C 6 drei Punkte vor dem ASV Glonn II und darf noch ein Spiel mehr absolvieren als der direkte Konkurrent.

Die Gesamtentwicklung in Zorneding ist schon jetzt bemerkenswert, die Erfolgsstory jedoch noch nicht zu Ende verfasst. Ende Mai könnten alle drei Herren-Teams als Titelträger bzw. Aufsteiger gemeinsam Geschichte schreiben. (Florian Hennig)

Aufrufe: 016.4.2024, 09:44 Uhr
Florian HennigAutor