Die SGM Nusplingen/Obernheim hat mit Enrico Sisto einen neuen Trainer verpflichtet. Er kehrt zum Bezirksligisten zurück und tritt die Nachfolge von Spielertrainer Edgar Huber an, der fortan als spielender Co-Trainer fungieren wird. Vor der schwierigen Aufgabe des Klassenerhalts in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern soll Sisto die Mannschaft wieder stabilisieren und neue Impulse setzen.
Für Enrico Sisto ist die Rückkehr zur SGM Nusplingen/Obernheim ein vertrauter Schritt. Bereits in der Saison 2019/20 war er als Trainer beim damaligen Landesligisten Nusplingen tätig. Zuvor sammelte er über mehrere Jahre Erfahrung als Trainer in verschiedenen Spielklassen, darunter die Kreisliga und Bezirksliga. Seine jüngste Station war der SV Dotternhausen, den er in den Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 in der Bezirksliga Zollern betreute und dort eine gute Bilanz vorweisen konnte.
Mit mehreren Trainerstationen, darunter mehrere Jahre bei der SGM Obernheim/Nusplingen II, bringt Sisto nicht nur Expertise, sondern auch eine enge Verbindung zum Verein mit.
Der bisherige Spielertrainer Edgar Huber wird künftig als spielender Co-Trainer agieren. Unter seiner Leitung hatte die Mannschaft in der laufenden Saison gemischte Ergebnisse erzielt und überwintert auf Platz 10 in der Staffel 2 der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern. Mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen steht das Team mit 17 Punkten unter erheblichem Druck, da wahrscheinlich gleich sieben Teams absteigen werden und der Achtletzte in die Abstiegsrelegation muss.
Die SGM Nusplingen/Obernheim hat sich in der Hinrunde durchwachsen präsentiert. Während das Torverhältnis mit 26:28 Toren leicht negativ ausfällt, hat die Mannschaft punktuell ihr Potenzial gezeigt. Dennoch wird es nach der Winterpause darauf ankommen, eine konstante Leistung abzurufen, um die gefährliche Zone zu verlassen.
Die Konkurrenz in der Bezirksliga ist groß. Mit dem FC Hardt wartet direkt zum Auftakt am 9. März ein Gegner, der ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte kämpft. Dieses Spiel wird richtungsweisend sein, da ein Sieg nicht nur wichtige Punkte, sondern auch psychologischen Rückenwind für den Rest der Rückrunde bringen könnte.