2026-03-25T14:09:28.761Z

Spielvorbericht

Energie Cottbus: „Mehr Frische und Organisation.“

Die Lausitzer reisen im brandenburgischen Landespokal nach Blankenfelde-Mahlow.

von René Kubasch · Gestern, 17:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Kevin Rosenberger

Am Samstag trifft der Drittligist FC Energie Cottbus im Landespokalhalbfinale auf den BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow. Der Sechstligist sollte keinesfalls unterschätzt werden.



Ist erneut ein Geduldsspiel zu erwarten?

Die Wollitz-Elf bot im Heimspiel gegen den SSV Ulm wenig Glanzvolles. Vielleicht kommt die Länderspielpause gerade recht, um wieder weitere Kraftreserven zu aktivieren. Stattdessen führt die Reise zum unterklassigen BSC Preußen im Halbfinale des Brandenburgpokals.

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, als Energie im Halbfinale des Landespokals beim RSV Eintracht scheiterte. In der regulären Spielzeit schaffte man es nicht, ein Tor zu schießen. So zog man mit 1:3 den Kürzeren im Elfmeterschießen. In der aktuellen Spielzeit schießt der FCE zumindest in den vergangenen Wochen relativ wenig Tore. Aber ein kleines Tief muss man jedem Team in bestimmten Saisonphasen zugestehen. Es kann nicht immer alles rundlaufen. Deshalb kommt es jetzt im Landespokal umso mehr darauf an, den sogenannten Bock endlich wieder umzustoßen. Zuletzt nicht eingesetzte Spieler könnten nun so die Chance bekommen, sich zu beweisen. Nicht nur die Erfahrung in schwierigen Phasen wird wichtig sein, sondern auch die Unbekümmertheit, die zuletzt in der Lage etwas abhanden gekommen ist.

Pele Wollitz muss noch immer auf Janis Juckel (Schulter-OP) und Jonas Hofmann (Trainingsrückstand nach Leisten-OP) verzichten. Außerdem fehlen Leon Guwara (Oberschenkelverletzung) und Tolga Cigerci (Muskelfaserriss).

Erneutes Aufeinandertreffen beider Kontrahenten

Jetzt trifft Energie zum dritten Mal in seiner Vereinsgeschichte auf Blankenfelde. Zum ersten Mal gab es das Duell 2017, als der FCE souverän mit 7:2 in die zweite Runde des Landespokals einzog. Der BSC spielte damals in der Landesliga Süd. Dies war auch im Jahr 2022 der Fall, als Energie erneut in der ersten Hauptrunde des Landespokals auf die Preußen traf, und mit einem 3:0 seine Pflichtaufgabe erfüllte. Axel Borgmann traf damals zum zwischenzeitlichen 2:0.

Der BSC befindet sich im Abstiegskampf der Brandenburgliga (6. Liga) und hat mit 21 Punkten einen Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dies mag jetzt auf den ersten Blick etwas nüchtern aussehen. Aber in den vergangenen beiden Heimspielen gab es ein 5:2 gegen Altlüdersdorf zu feiern. Gegen den Oranienburger FC gab es zumindest einen Teilerfolg mit dem 2:2. Der Sechsligist wird also alles probieren, um dem FCE das Leben schwer zu machen. Und bis ins Landespokalhalbfinale vorzudringen, zeugt von einer großen Qualität.

Weiter hieß es von dem erfahrenen Coach:

„Wenn wir den großen Wurf machen wollen, dann benötigen wir Siege. Und dafür brauchen wir mehr Frische und Organisation. Unsere Organisation im letzten Heimspiel war für eine Spitzenmannschaft nicht angebracht.“