2026-04-03T19:57:16.526Z

Spielbericht

Energie Cottbus: „Jetzt gilt es“

Die Lausitzer erwartet ein schweres Spiel in der 3. Liga beim TSV Havelse.

von René Kubasch · Heute, 20:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Schneider Torsten

Die Begegnung in der 3. Liga zwischen dem TSV Havelse und Energie Cottbus scheint vom Papier her eine klare Sache zu sein. Auf dem Platz ist es dann meistens anders, als man denkt.

Elf Partien wurden bisher in der aktuellen Rückrunde gespielt. Vier Spiele davon gewann der FCE. Der geneigte Analyst würde denken, dass dies für ganz oben viel zu wenig ist. Doch wenn man genauer auf die Spiele des FCE sieht, wird man feststellen, dass Energie nur eine Begegnung in der Rückserie verloren hat. Zwar lief der Ball häufiger nicht ganz rund. Aber das Team stellte oftmals die Teilerfolge sicher, anstatt das Risiko einer Niederlage einzugehen.

Jetzt könnte man meinen, dass mehr Mut auch mehr Punkte gebracht hätte. Dies ist bedingt der Fall. Wobei auch hier die Wahrheit genau in der Mitte liegt. Es ist die so viel zitierte Ausgeglichenheit der Liga, die Pele Wollitz bereits mehrfach in der Vergangenheit angesprochen hat. Von Platz 2 bis Platz 8 der Tabelle gibt es einen Unterschied von sieben Punkten. Selbst Energie, die gerade drei Partien ohne Sieg sind, könnten am kommenden Spieltag erneut auf Platz 2 der Tabelle springen.

Jedoch bekommt man es mit abstiegsbedrohten Havelsern zu tun, die es den Lausitzern im Hinspiel das Leben schwer machten. Mit viel Geduld entschied der FCE die Begegnung mit 4:3 für sich. Zwar ist die Elf von Samir Ferchichi mit wenig Punkten aus den vergangenen fünf Spielen ausgestattet, konnte aber in Duisburg ein achtbares 1:1 verbuchen. Gegen Viktoria Köln gab es einen knappen 3:2‑Erfolg.

So schätzt Pele Wollitz die Lage vor dem Spiel in Havelse ein. Und nimmt dabei seinen Schützling Tolcay Cigerci, der am vergangenen Landespokalwochenende eine Pause bekam, in die Pflicht:

„Gerade Tolly hat die Pause gutgetan. Aber jetzt muss diese Leistung auch auf die Platte gebracht werden.“

Des Weiteren sagte Pele Wollitz:

„Jetzt gilt es, so zu liefern, um am Ende vorn mit dabei zu sein. Wir können aus etwas Gutem etwas sehr Gutes machen.“