
Region. In den Amateurligen des Südwestdeutschen Fußball-Verbandes steht jetzt die entscheidende Phase an. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Die bevorstehende Strukturreform sorgt für komplizierte Rechenspiele. Vom "gleichrangigen Abstieg" über Mindestquoten bis hin zu kreisübergreifenden Neuordnungen. Für viele Vereine zwischen Nahe, Rheinhessen und der Pfalz geht es jetzt um die nackte Existenz.
Wer hat in der Oberliga noch Hoffnung? Warum schauen alle gespannt auf den TSV Schott Mainz? Und welche Sonderregelungen gelten in den A- und B-Klassen, wenn Teams zurückgezogen wurden?
Ganz wichtig für die Planung nach der aktuellen Runde: Zur neuen Runde 2026/27 können die Klassen im Südwesten schon mit Blick auf die neue Strukturreform eingeteilt werden. Sobald die Absteiger und Klassenstärken feststehen, kann dies kreisübergreifend geschehen.
Weitere Details zur Planung für die Fußballvereine:
Bei Punktgleichheit nach Abschluss der laufenden Saison zählt nicht die Tordifferenz (ab Verbandsliga). Es wird dann ein Platzierungsspiel auf neutralem Platz bis zur Entscheidung ausgetragen. Relegationsspiele um weitere (auch vorsorgliche) Abstiegsplätze werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Erst ein eventuelles drittes Duell steigt auf neutralem Terrain.
Der letzte offizielle Spieltag, an dem eigentlich in den einzelnen Klassen zeitgleich gespielt werden muss, ist für das Pfingstwochenende (23. bis 25. Mai) terminiert. Der Pfingstsamstag wird freigehalten, da dann die Finals im Verband und das DFB-Pokalendspiel anstehen. Für nicht mehr entscheidende Duelle steht allerdings auch der Freitagabend für den letzten Anstoß zur Verfügung.