2024-02-23T08:22:50.674Z

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Glaubte nicht an eine Fortsetzung des Pilotprojekts: Kreisspielleiter Heinz Eckl.
Glaubte nicht an eine Fortsetzung des Pilotprojekts: Kreisspielleiter Heinz Eckl. – Foto: Halmel/Archiv

Einteilung der Abstiegsgruppen steht an: zum ersten und letzten Mal mit Beteiligung der Klubs?

Aufstiegsgruppen sind bereits fix

Am Samstag findet die Einteilung der Abstiegsgruppen statt. Zum ersten und vielleicht auch letzten Mal sind die Klubs selbst an der Zusammenstellung beteiligt.

Landkreis – Die Herbstrunden im Kreis Zugspitze sind vorbei, die ersten Entscheidungen gefallen. Wer sich nicht mehr mit dem Klassenerhalt beschäftigen muss und für wen es ab Frühjahr kein anderes Thema mehr geben wird, steht fest. Gilt ebenso für die neuen Ligen in der Aufstiegsrunde. Diejenigen, die gegen den Abstieg spielen, müssen sich allerdings noch etwas gedulden, ehe sie ihre neuen Kontrahenten wissen.

Bis zum kommenden Samstag, 25. November. An diesem Tag will sich die Arbeitsgruppe, bestehend aus den Spielleitern und Vereinsvertretern des Zugspitz-Kreises, treffen, um die Einteilung für die zweite Saisonphase vorzunehmen.

Arbeitsgruppe will den Fokus auf Regionalität richten

Dass die Klubs an der Zusammenstellung der Abstiegsgruppen mitwerkeln können, ist neu. „Sie sehen das das erste Mal“, betont Kreisspielleiter Heinz Eckl. Bei der Premiere im Vorjahr konnten sie lediglich hinterher intervenieren, wenn ihnen etwas nicht passte. Gemeinsam wird nun Ende November in Sindelsdorf, wo die Arbeitsgruppe zusammenkommt, nach folgenden Kriterien eingeteilt: Tabellenplatz in Phase eins, gemeinsame Heimspiele mit den anderen Mannschaften des Vereins, Gestaltung von Derbys sowie die geografische Lage der jeweiligen Teams. Eckl weiß, dass der Punkt Regionalität die größte Gewichtung bei den Klubs hat.

Zugleich weiß er, dass dieser Arbeitsschritt wahrscheinlich ein letztes Mal getätigt werden muss. Zumindest glaubt er es. Denn Eckl rechnet nicht mit dem Fortbestehen des Pilotprojekts. Vor der Saison 2022/23 hatte sich die Mehrheit der Vereine für einen Versuch über zwei Spielzeiten ausgesprochen. Damit endet die Testphase in diesem Sommer. „Und um es beizubehalten, bräuchten wir eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Dass wir die bekommen, kann ich mir nicht vorstellen“, betont der Kreisspielleiter.

Eckl spricht sich für ein Fortbestehen des Pilotprojekts aus

Er selbst ist Fan des neuen Systems. Er kennt viele, die ähnlich, aber noch mehr, die anders denken. „Entweder man mag es oder nicht. Klar ist auch, dass man noch daran feilen müsste.“ Zudem sollten die Vereine bedenken, wie spannend doch schon jetzt die vergangenen Wochen waren. Ebenso, dass neue packende Duelle im Frühjahr warten – im Gegensatz zum altbekannten Modell. „Sollten wir dazu zurückkehren, wird es schnell wieder Mannschaften geben, für die es schon mitten in der Saison um nichts mehr geht.“

Des Weiteren sagt Eckl, wenn sich die Vereine gegen eine Verlängerung des Pilotprojekts aussprechen sollten, dass es bei diesem einmaligen Versuch bleiben wird. „Mit mir wird es dann so etwas nicht nochmal geben.“ Am 25. November wird in der Arbeitsgruppe ein Termin besprochen, ab wann die Vereine online über die Zukunft des Spielmodells abstimmen sollen.

Eine Halbserie mit Auf- und Abstiegsrunde steht aber im kommenden Frühjahr auf jeden Fall noch bevor. In der Kreisliga dürfen sich aus dem Landkreis Weilheim-Schongau der TSV Peiting und der FC Wildsteig/Rottenbuch Hoffnungen machen, ihre Liga am Saisonende nach oben zu verlassen. In der Kreisklasse haben die SG Hungerbach, der SV Wielenbach, der SV Hohenfurch, der TSV Peiting II und der SV Kinsau die Meisterrunde erreicht. (Patrick Hilmes)

Aufrufe: 022.11.2023, 08:47 Uhr
Patrick HilmesAutor