2024-04-20T08:00:28.265Z

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Fabio Kinast sucht mit langem Bein den Vorwärtsdrang des Kasselers Sercan Sararer einzudämmen.
Fabio Kinast sucht mit langem Bein den Vorwärtsdrang des Kasselers Sercan Sararer einzudämmen. – Foto: Claus G. Stoll

Ein wertvoller Punkt für den Bahlinger SC und den KSV Hessen Kassel

Spielerwechsel verändern mehrfach die Statik des Spiels

Der Bahlinger SC hat die Partie gegen Kassel eine halbe Stunde lang im Griff, muss am Ende aber mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden zufrieden sein. Zwei Wechsel rauben dem BSC die Überlegenheit.

In Badelatschen und mit einem dicken blauen Verband um den lädierten Oberschenkel schlurfte Hasan Pepic in der Halbzeitpause sichtlich angeschlagen über den Rasen des Kaiserstuhlstadions. Es lässt sich wild darüber spekulieren, welchen Ausgang die Partie vor 783 Zuschauern genommen hätte, wäre der Bahlinger Spielgestalter nicht mit einem Pferdekuss nach rund 30 Minuten ausgeschieden. Tatsache ist, dass die Gastgeber das Spiel bis dahin unter Kontrolle hatten. Die verletzungsgeplagten Hessen wirkten vor allem im defensiven Zentrum anfällig. Nachdem Fabio Kinast ein Steckpass im Strafraum vom Fuß gerutscht war (13.), verarbeitete Lukas Sonnenwald ein wohltemperiertes Zuspiel von Pepic besser: Der BSC-Angreifer lupfte den Ball über den Kasseler Keeper Franz Langhoff zum 1:0 in Tor (15.). Mehr dazu im BZ-Plus-Artikel.

Bahlingen: Grawe – Bux, Weizel, Gutjahr – Wehrle, Häringer, Köbele, Lovisa (55. Herrmann) – Kinast (76. Mourad), Pepic (32. Novakovic, 76. Vesco) – Sonnenwald (76. Bektasi). Tore: 1:0 Sonnenwald (15.), 1:1 Sararer (50.). Schiedsrichter: Schlegel (Munderkingen). Zuschauer: 783.

Aufrufe: 01.4.2024, 10:05 Uhr
Matthias Kaufhold (BZ)Autor