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In der B-Liga empfängt der TV Fränkisch-Crumbach II am Sonntag den SV Lützel-Wiebelsbach II.
In der B-Liga empfängt der TV Fränkisch-Crumbach II am Sonntag den SV Lützel-Wiebelsbach II. – Foto: Timo Babic

Ein Geschenk schon vor Weihnachten für Fränkisch-Crumbach II?

Der TV Fränkisch-Crumbach II braucht am Sonntag gegen den SV Lützel-Wiebelsbach drei Punkte

Odenwaldkreis. Das Fußballjahr endet in der Kreisliga B nicht, ohne eine wichtige Frage zu klären: Macht sich Schlusslicht TV Fränkisch-Crumbach II selbst das schönste Weihnachtsgeschenk und gewinnt sein erstes Spiel doch noch vor dem Jahreswechsel? Am Sonntag erwarten die Rodensteiner ihren Konkurrenten im Kampf um den Klassenhalt, den SV Lützel-Wiebelsbach. Anstoß ist um 12 Uhr.

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Die Gründe für den Sturz der Rodensteiner ans Tabellenende sind vielfältig. „Wir haben langfristige, verletzungsbedingte Ausfälle, mussten durch das Verletzungspech in unserer Kreisoberliga-Mannschaft häufig Spieler in die erste Auswahl nach oben geben. Und letztlich ist auch ein Spieler wie Ibrahim Karakas, der in der vergangenen Saison unsere B-Liga-Elf in die Spitzengruppe geschossen hatte und nun in der Kreisoberliga kickt, nicht vollständig zu ersetzen“, umreißt Crumbachs stellvertretender Abteilungsleiter Marcus Weber die Gründe für die sportliche Durststrecke.

Die Probleme hatten sich gerade zu Saisonbeginn sogar noch einmal potenziert. Aber es gibt durchaus Licht am Ende des Tunnels: Die Mannschaft hat sich in den letzten Spielen deutlich verbessert. Beim 1:1 gegen A-Liga-Absteiger SG Sandbach/Neustadt II reichte es sogar zu einem Unentschieden. „Schon da besaßen wir Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden“, erinnert sich Weber. Mehrere gute Einschussmöglichkeiten blieben jedoch ungenutzt. „Wenn du da unten stehst, dann ist es nicht einfach, im Kopf den Schalter umzulegen. Wir waren aber auch personell besser aufgestellt.“ Im letzten Spiel bei der SSV Brensbach II hatten die Rodensteiner gleich zwei gute Chancen zur Führung gehabt, stattdessen war jedoch der Gastgeber in Führung gegangen. „Da machen wir glücklich den Anschlusstreffer, aber gegen so eine durchdacht spielende Mannschaft, wie es die SSV II derzeit ist, bekommst du nicht so viele Chancen. Sicherlich hätten wir das Spiel in der Frühphase in eine andere Richtung lenken können. Am Ende verloren wir dieses Derby dann aber doch mit 1:4“, lässt der Crumbacher wissen.

Den Nichtabstieg noch zu verhindern, ist aber nach wie vor kein unrealistisches Ziel. Aber es braucht dafür schon einen Sieg gegen Lützel-Wiebelsbach, um den Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf acht Zähler zu reduzieren. „Ich sehe das Spiel tiefenentspannt, mit uns rechnet sowieso niemand. Wir haben nicht wirklich etwas zu verlieren und können befreit aufspielen“, so Marcus Weber abschließend.



Aufrufe: 029.11.2024, 09:11 Uhr
Thomas NikellaAutor