In der Kreisliga-Zugspitze 2 behielt der TSV Geiselbullach im Derby beim SC Unterpfaffenhofen dank eines Last-Minute-Treffers von Louis Frank mit 2:1 die Oberhand.
Germering – Während die weiterhin ungeschlagenen Bullacher Tuchfühlung der Tabellenspitze aufnehmen, mussten die Upfer Buam nach ihrer ersten Saisonpleite den Platz an der Sonne nach nur einem Spieltag wieder räumen.
Dabei sah die Mannschaft von Coach Franco Simon bis zur 78. Minute wie der sichere Sieger aus, sein Team hatten die Partie mehr oder weniger gut im Griff. Doch in der Schlussphase ging dem SCU die Kraft aus, Bullach erhöhte die Schlagzahl und drehte die Partie doch noch zu ihren Gunsten. Während TSV-Spielertrainer Stefan Held natürlich überglücklich war, „dass unser Matchplan aufgegangen ist“, trauerte Simon einigen verpassten Tormöglichkeiten nach. „Wir müssen einfach das 2:0 nachlegen.“ Chancen hierzu hatten die Hausherren einige. Die allergrößten vergab Kevin Jurinek nach 54 und 62 Minuten, als der Torjäger jeweils frei stehend an Held scheiterte. Der zwischen den Bullacher Pfosten stehende Übungsleiter musste sich bereits nach drei Minuten geschlagen geben, als den hellwachen Hausherren die frühe Führung durch Thomas Bakalorz gelang.
Nach der Pause und den beiden vergaben Großchancen wirkten die Gastgeber ausgelaugt, Bullach bekam die zweite Luft und beteiligte sich fortan aktiver am Spielgeschehen. Der eingewechselte Lukas Böhmländer ließ binnen 60 Sekunden zwei hochkarätige Einschussmöglichkeiten ungenutzt (78./79.). Nur weitere 60 Sekunden später gelang dem ebenfalls eingewechselten Christopher Reitz mit einem eher harmlosen Hinterhalt-Schuss aus knapp 20 Metern, unter Mithilfe des Innenpfostens, der Ausgleich. Der Siegtreffer für Bullach war schließlich nur noch eine Frage der Zeit. Die Hausherren waren stehend K.O... Immer wieder segelten die Bälle in den SCU-Strafraum. Der allerletzte, ein von Roman Fuchs getretener Eckball, fand schließlich den Kopf von Louis Frank. Was folgte, war ein völlig losgelöster Jubel der TSV-Kicker (94.). „Er ist ein echtes Mentalitätsmonster“, lobte Held den Matchwinner. (Dirk Schiffner)