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 Die SG Unter-Abtsteinach setzt sich an der Spitze fest
Die SG Unter-Abtsteinach setzt sich an der Spitze fest – Foto: Norbert Kaus (Archiv)

Ein Duo setzt sich an der Spitze ab

Kreisoberliga: FC Fürth und SG Unter-Abtsteinach souverän +++ Frölich trifft Mitlechtern kurz vor Schluss +++ Sportfreunde mit 2:2 zufrieden

Bergstraße. In der Kreisoberliga hat Spitzenreiter FC Fürth mit einem klaren Sieg im Topspiel die Tabellenführung verteidigt. Die SG Unter-Abtsteinach bleibt dem Primus auf den Fersen. Beide Teams haben sich schon ein wenig abgesetzt. Die KSG Mitlechtern rutschte nach der Niederlage in Birkenau in die Gefahrenzone.

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Sportfreunde Heppenheim – Olympia Lorsch 2.2 (2:1). Das tempo- und abwechslungsreichen Spiel fand ein gerechtes Ergebnis. Dabei forderten beide Mannschaften auf unterschiedliche Art und Weise einen Sieg heraus. Die Olympia war etwas agiler, die Sportfreunde routiniert, umsichtig und effizient. Das hing auch damit zusammen, dass die Heppenheimer mit Bienenfleiß verteidigten. Enver Reqica, Dejan Huseinovic und Arda Sarikabadayi agierten sehr lauffreudig und hatten immer ein Auge dafür, wenn die Olympia einen gefährlichen Angriff startete. Aber auch Sportfreund Ramez Hussaini machte über die rechte Seite Dampf, hätte aber noch mehr aus seinen Möglichkeiten machen müssen. Bester Spieler auf Seiten der Olympia war Lars Palkovitsch, der auch zur Führung traf. Beide Teams hatten Siegchancen, so traf Fatos Ramadani in der 90. Minute die Lorscher Latte. „Wir hatten manchmal zu viel Respekt. Aber nach einer gewissen Leistungssteigerung sehe ich das Unentschieden letztlich als gerechtes Ergebnis an“, resümierte Heppenheims Spielertrainer Abedin Reqica.

Tore: 0:1 Palkovitsch (23.), 1:1 Locritani (24.) 2:1 Fatos Ramadani (35.), 2:2 Pavlic (72.). – Schiedsrichter: Kutz (SG Oberliederbach). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Enver Reqica, Huseinovic, Sarikabadayi, Locritani/Palkovitsch, Grieser.

FC Fürth – FC Ober-Abtsteinach 5:2 (4:0). Der FCO kam mit der Empfehlung von vier Siegen aus fünf Spielen nach Fürth. Doch der Primus erteilte der Überraschungsmannschaft eine Lektion. Die Partie war bereits nach 23 Minuten entschieden. Da stand es 4:0 für den FC. Andreas Adamek hatte beim 3:0 gesehen, dass FCO-Keeper Matheus da Silva zu weit vor seinem Kasten stand. Das Fürther Schlitzohr überlistete den Torwart mit einem Heber aus 25 Metern. Adamek krönte seine Leistung noch mit dem dritten Treffer zum 5:1. „Die erste Halbzeit war sehr gut“, lobte FC-Coach Ralf Ripperger.

Tore: 1:0 Adamek (11.), 2:0 Luca Sielmann (19.), 3:0 Adamek (22.), 4:0 Gärtner (23.), 4:1 Gärtner (69.), 5:1 Adamek (82.), 5:2 Gärtner (86.). – Schiedsrichter: Henschel (Darmstadt). – Zuschauer: 140. – Beste Spieler: Adamek/Gärtner.

SV Lörzenbach – SG Winterkasten/Lindenfels 2:0 (2:0). Lörzenbach gewann verdient das Duell der Aufsteiger. „Wir haben zu null gespielt, das war stark“, war SV-Trainer Ron Hachenberger zufrieden. Mit einem Doppelschlag stellten die Gastgeber die Weichen auf Sieg. Maximilian Jöst staubte nach einem abgewehrten Schuss von Tobias Ferch zum 1:0 ab. Kurz danach legte Nikolaus Kilian mit einem sehenswerten Heber aus 25 Metern nach. Bei besserer Chancenverwertung hätte Lörzenbach höher gewinnen können. Der SVL überstand auch die Zeitstrafe kurz vor Schluss für Sebastian Kneißl.

Tore: 1:0 Jöst (33.), 2:0 Kilian (40.). – Schiedsrichter: Kowalski (Fränkisch-Crumbach). – Zuschauer: 200. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.

SG Unter-Abtsteinach – FV Biblis 6:1 (2:0). „Wir haben wieder eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt, eigentlich immer die richtigen Entscheidungen getroffen“, sagte SGU-Trainer Marcus Lauer, der aber auch den Gegner lobte: „Bei 6:1 hört sich das vielleicht komisch an, aber die Bibliser haben sich, wie ich finde, im Vergleich zur letzten Saison doch stark verbessert. Wenn sie es länger geschafft hätten, die Partie eng zu gestalten, hätten wir vielleicht noch Probleme bekommen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir auch so einen ordentlichen Gegner besiegt haben.“

Tore: 1:0 Ghilazghi (8.), 2:0 Anhölcher (20.), 3:0 Ghilazghi (59.), 4:0 Lelek (60.). 5:0 Cevik (67., Foulelfmeter), 6:0 Muca (86., Foulelfmeter), 6:1 Gölz (90.+2, Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Purschke (Schaafheim). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: Yahaya, Ghilzah, Glässer/da Sousa Barba.

VfL Birkenau – KSG Mitlechtern 2:0 (0:0). Der VfL feierte einen späten Sieg gegen einen sehr defensiven Gegner. Hinzu kam Pech, als Florian Frölich mit einem Distanzschuss den Außenpfosten traf (35). Mitlechtern machte dicht, hatte nach 65 Minuten aber die große Chance zum 1:0. Bei einem Konter tauchte der eingewechselte Clemens Kilian alleine vor dem Tor auf – und vergab. „Da hatten wir viel Glück“, sagte VfL-Pressewart Schmidt. Die Gastgeber wechselten in der Schlussphase Florian Frölich zurück in die Partie (74.). Das sollte sich als spielentscheidend erweisen. Drei Minuten vor Schluss zirkelte Frölich einen Freistoß ins Tor zum 1:0. Die KSG wirkte geschockt, und Philipp Wolk legte nach (89.). „Letztlich war unser Sieg verdient, aber wir bleiben weiter hinter unseren Möglichkeiten“, so Schmitt.

Tore: 1:0 Frölich (87.), 2:0 Wolk (89.). – Schiedsrichter: Schönburg (Frankfurt). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

SG Reichenbach – Alemannia Groß-Rohrheim 3:2 (1:1). Die SG errang ihren ersten Saisonsieg in einem lange Zeit offenen Spiel. „Knapp, aber verdient“, so Co-Trainer Nils Bauer. Beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Nachdem Benedikt Roß die SG zum dritten Mal in Führung brachte, setzte Groß-Rohrheim alles auf eine Karte – vergeblich.

Tore: 1:0 Gök (12.), 1:1 Alhamo (35.), 2:1 Muzhaqui (47.), 2:2 Alhamo (63.), 3:2 Roß (76.). – Schiedsrichter: Üstün (Sickenhofen). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Kator, Altetieman/Eldin Hodzic, Alhamo.

Tvgg Lorsch – SSG Einhausen 2:1 (1:1). Es war ein glücklicher Derbysieg der Gastgeber, denn Einhausen agierte auf Augenhöhe. Das 1:1 entsprach dem Spielverlauf. Doch dann erzielte Dominik Koob in der Schlussminute noch den Siegtreffer. „Ein glücklicher Sieg meiner Mannschaft, die sich von Einhausen auch regelrecht hat einlullen lassen. Bei uns haben vor allem Tempo und Laufbereitschaft gefehlt“, sagte Tvgg-Coach Martin Weinbach. Sein SSG-Kollege Andreas Keinz sprach von einer „bitteren Niederlage“, war mit der Vorstellung seiner Elf aber zufrieden.

Tore: 1:0 Fraas (30.), 1:1 Kulig (41.), 2:1 Dominik Koob (90.). – Schiedsrichter: Moter (Darmstadt). – Zuschauer: 180. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.



Aufrufe: 08.9.2024, 18:09 Uhr
Reiner Bohlander (atth/net/ ü)Autor