2024-05-24T11:28:31.627Z

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Grund zur Freude: Der TSV Jetzendorf beendet seine chronische Heimschwäche mit einem 4:3-Sieg gegen den FV Illertissen II.
Grund zur Freude: Der TSV Jetzendorf beendet seine chronische Heimschwäche mit einem 4:3-Sieg gegen den FV Illertissen II. – Foto: Daniel WORSCH

"Ein absolutes 50:50-Spiel": Jetzendorf trifft auf Karlsfeld

Punktgleiche Teams wollen den Klassenerhalt sichern

Es gibt viele Parallelen zwischen den Fußball-Landesligisten Jetzendorf und Karlsfeld. Am Sonntag treffen die beiden Mannschaften aufeinander.

Jetzendorf/Karlsfeld – Die Parallelen vor dem Landesliga-Duell zwischen dem TSV Jetzendorf und Eintracht Karlsfeld sind groß. Trotz nahezu identischer Statistiken gibt es allerdings einen Unterschied: Jetzendorf ist in der Rückrunde deutlich stärker. An diesem Sonntag (15 Uhr) wollen Jetzendorfer mit einem Sieg die 42-Punkte-Marke erreichen – und damit den vielleicht entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen.

Karlsfeld hat das gleiche Ziel. Beide Teams haben im Saisonverlauf 39 Punkte geholt, elf ihrer 28 Spiele gewonnen und beinahe gleich viele Tore erzielt und kassiert. Das Hinspiel endete – na klar –mit einer Punkteteilung (2:2).

Rückrundenstark trifft auf rückrundenschwach

„Könnte nicht ausgeglichener sein. Ein absolutes 50:50-Spiel, es wird auf die Tagesform ankommen und darauf, wer den großen, vielleicht letzten Schritt in Richtung Klassenerhalt mehr will“, sagt Stefan Kellner, der Trainer der Jetzendorfer. Er macht vor dem Rückrunden-Duell einen Unterschied aus: „Bei uns war von Tag eins der Klassenerhalt das große Ziel. Karlsfeld haben viele, auch ich, in anderen Tabellenregionen gesehen.“

Doch nach einem guten Saisonstart sind die Karlsfelder in der zweiten Saisonhälfte nach und nach durchgereicht worden. Die Eintracht liegt in der Rückrundentabelle sogar nur auf dem 16. Platz. Anders Jetzendorf: Die Jetzendorfer sind nach Tabellenführer Haching II das zweitbeste Team der Rückrunde.

Die Hachinger waren übrigens sowohl für Jetzendorf als auch Karlsfeld der letzte Gegner, eine weitere Gemeinsamkeit. Die Kellner-Elf verlor 0:4, Karlsfeld musste sich 1:3 geschlagen geben, trotz über weite Strecken starker Leistung. Eintracht-Trainer Flo Beutlhauser war jedenfalls einverstanden mit dem Auftritt im Uhlsport Park: „Sogar ihr Trainer hat gesagt, dass sie in den vergangenen Wochen selten so gefordert wurden.“

Chancenarmes Jetzendorf vermisst Offensivmotor

Doch für Punkte reichte es nicht. Einer der Gründe dafür war, dass die Eintracht zu wenige Chancen herausspielte. „Das ist unser großes Thema in den vergangenen Wochen. Daran haben wir in dieser Woche intensiv gearbeitet“, so Beutlhauser. Ein Unterschiedsspieler wie der nach Heimstetten abgewanderte Stürmer Kubilay Celik fehlt in dieser Saison.

Einer, der mit seiner Kreativität ein Faktor in den letzten Wochen werden kann, ist Pascal Sattelberger. „Paco ist jetzt länger am Stück im Training. Das hilft uns“, ist Beutlhauser überzeugt.

Verletzungsmisere überstanden

Das Gleiche kann allerdings auch seine Gegenüber Kellner von einem seiner Schlüsselspieler berichten: Maximilian Kreitmaier konnte voll trainieren und habe an seinem Fitnesszustand gearbeit. Auch Dominic Reisner, Stefan Nefzger, Flo Radlmeier, Wlad Beiz und Wojciech Fassl sind wieder einsatzbereit.

Die jungen Spieler hätten es in den vergangenen Wochen zwar „super gemacht“, aber gerade in so einem Spiel sei die Erfahrung immens wichtig, so Kellner. Mit so einem Spiel meint der Jetzendorfer Trainer eines, „in dem es um viel geht und in dem Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden werden“.

Aufrufe: 019.4.2024, 12:35 Uhr
Moritz StalterAutor