
Hattersheim. Ein schwer bespielbarer Rasenplatz, eine aufgrund zahlreicher Verletzungen ausgedünnte Offensivabteilung: Die Gründe für das torlose Remis gegen Stadtallendorf waren beim FC Eddersheim schnell ausgemacht. Mit der Ausbeute von sieben Punkten seit Wiederauftakt in der Liga sind die handelnden Personen im Verein dennoch "sehr zufrieden", wie es der sportliche Leiter Erich Rodler ausdrückt. Wenngleich sich das Lazarett im Hinblick auf das schwere Auswärtsspiel beim KSV Baunatal nicht lichten wird.
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"Die Personalsituation ist nach wie vor schlecht, das wird uns sehr wahrscheinlich auch noch ein paar Wochen so begleiten", sagt Rodler. Immerhin ist zu den Langzeit-Ausfällen aus der Abteilung Attacke (Cem Kara, Nils Fischer, Angel Arthee, Nils Kohlbacher, Yannick Gutmann) kein weiterer dazugekommen. Und mit dem zuletzt beruflich verhinderten Benedict Klimmek stößt eine Defensiv-Option wieder zum Tross, der am Samstagvormittag gen Nordhessen aufbrechen wird. Und möglicherweise mit drei Punkten im Gepäck wieder heimkehrt? Nur ein Sieg hilft dem KSV, nochmal an die elf Zähler enteilten Eddersheim anzudocken Trotzdem gilt. "Wir fahren mit einem sehr guten Gefühl nach Baunatal", sagt Rodler.
Ein gutes Gefühl gibt auch die Nachfolgersuche bei der Zweiten Mannschaft. Dass Marco Wronski den Verein im Sommer verlässt und beim Verbandsligisten VfR 07 Limburg anheuert, ist seit einigen Wochen bekannt. Nun ist der FCE kurz davor, Klarheit darüber zu haben, wer Wronski nachfolgen wird. Dabei dürfte es auf eine interne Lösung hinauslaufen, mit der noch ein abschließendes Gespräch zu führen sei, gibt Rodler bekannt. Trotz der Niederlage gegen Bleidenstadt ist der FCE-Unterbau noch immer aussichtsreich im Rennen, um den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen.