
Der 1. FC Düren hat beim FC Pesch einen wichtigen 1:0-Auswärtssieg eingefahren und damit einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. In einer umkämpften Partie entschied ein Traumtor von Raban Laux die Begegnung zugunsten der Gäste.
Wie von Trainer Luca Lausberg erwartet, entwickelte sich ein kompliziertes Auswärtsspiel gegen einen tief stehenden Gegner. Düren benötigte rund 15 Minuten, um in die Partie zu finden, hatte das Geschehen im ersten Durchgang anschließend jedoch weitgehend unter Kontrolle.
„In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir Geduld brauchen“, erklärte Lausberg. Mit mehr Tempo und einer klaren Leistungssteigerung kamen die Gäste aus der Kabine und wurden belohnt: In der 57. Minute zog Raban Laux aus gut 25 Metern ab und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss unhaltbar in den Winkel zum 0:1.
In der Folge verpasste es Düren, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Mehrfach boten sich Kontergelegenheiten, die jedoch unsauber ausgespielt wurden. „Wir haben danach mehrfach die Chance verpasst, das Spiel zu entscheiden“, haderte Lausberg.
In den letzten zehn Minuten verlor der FCD dann die Kontrolle. Pesch kam zu drei Großchancen, doch Schlussmann Yannick Marko zeigte starke Paraden und sicherte seinem Team den knappen Vorsprung. „Yannick Marko hat seine Klasse gezeigt und uns den Sieg gerettet“, so Lausberg.
Trotz der spannenden Schlussphase sprach Dürens Coach von einem verdienten Erfolg: „Insgesamt ein verdienter Sieg. Wir hadern aber damit, dass wir das Spiel nicht früher entschieden haben. So klettert der 1. FC Düren überraschend auf Rang sechs der Tabelle und setzt seine stabile Saison fort.
Beim FC Pesch bleibt die Situation dagegen angespannt. Auch im zweiten Spiel nach der Rückkehr von Cheftrainer Ali Meybodi blieb das Tabellenschlusslicht ohne Punkte. Mit weiterhin fünf Zählern beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer zwölf Punkte.
Meybodi zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit der Leistung: „Heute bin ich mit dem Ergebnis nicht einverstanden, weil wir einige glasklare Torchancen kläglich vergeben haben. Dass wir da kein Tor schießen, ist ein Unding. Mit allem anderen bin ich absolut einverstanden. Wir haben uns an den Plan gehalten. Die Einstellung hat gepasst.“
Zum entscheidenden Treffer sagte er: „Das Tor des Tages war ein Tor, was man nicht alle Tage sieht: strammer Schuss aus gut 30 Metern in den Winkel. Das passt dann auch ein Stück weit leider zu unserer Situation.“
Immerhin: „Der positive Trend hat sich auf jeden Fall fortgesetzt.“
Während Düren mit dem Auswärtssieg weiter Abstand zur Gefahrenzone gewinnt, braucht Pesch im Abstiegskampf weiterhin dringend Punkte.