
Mit einem Lauf um den Unterbacher See nahm der DSC 99 am Sonntag die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Bezirksliga auf. „Das ist etwas, was ich seit vielen Jahren in das Programm einbaue“, sagt Trainer Sascha Walbröhl. Und auch wenn aus Urlaubs- oder Verletzungsgründen noch nicht alle Kicker am Start waren, zeigte sich der Coach zufrieden mit dem Aufgalopp bei winterlichen Bedingungen. „Die Bodenverhältnisse waren eigentlich sehr gut, es war weder matschig noch gefroren“, sagte Walbröhl, der einen Teil der Strecke mitlief, solange das lädierte Knie mitmachte.
Auf die Rückrunde, in die der „Club“ am 1. Februar mit einem Auswärtsspiel bei Spitzenreiter MSV Düsseldorf startet, blickt Walbröhl inzwischen ein Stück weit optimistischer, auch wenn die personelle Situation an der Windscheidstraße immer noch angespannt ist. Mit Tom Hennig kehrt ein Mittelfeldspieler auf den Platz zurück, der in der Hinrunde lediglich das Auftaktspiel gegen den MSV bestritten hatte und dann verletzungsbedingt passen müsste. Ebenfalls nur einmal in dieser Saison stand bislang Carlo Salman auf dem Feld. „Er ist zumindest in den kommenden zwei Monaten wieder in Düsseldorf und wird uns in dieser Zeit helfen können“, sagt Walbröhl über den Studenten. Noch etwas mehr Geduld muss der Coach aufbringen, ehe auch Max Gruschel (nach Kreuzbandriss) und Youngster Piet Stracke (Auslandsreise) wieder einsteigen. Doch auch dieses Duo soll in der Rückrunde noch zum Einsatz kommen.
So oder so wird es beim DSC in der Winterpause keine Zugänge geben. Marc Paul, der in der Hinserie schon sein Comeback feierte und nun bis zum Saisonende aushelfen wird, bleibt der einzige „Neue“. „Ich habe mit drei, vier Spielern gesprochen, die grundsätzlich auch Interesse bekundet haben. Aber ein Wechsel im Winter ließ sich in allen Fällen einfach nicht realisieren“, führte Walbröhl aus.
Auch wenn sich der lockere Lauf auf Schnee am „U-See“ gut anfühlte, hofft der 51-Jährige in den kommenden Tagen auf besseres Wetter. Denn am kommenden Sonntag soll an der Windscheidstraße das erste Testspiel gegen den Cronenberger SC über die Bühne gehen. Eine gute Gelegenheit, um die Rekonvaleszenten wie Hennig wieder an das Wettkampfgeschehen heranzuführen. Insgesamt absolviert der DSC vier Testspiele, bevor es beim MSV wieder ernst wird.
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