
Drittligist SC Verl setzte sich am Samstagnachmittag im Biekra-Sportpark klar mit 5:0 (1:0) beim Westfalenligisten VfL Theesen durch und darf weiter um das DFB-Pokal-Ticket kämpfen.
Von Beginn an übernahm der Drittligist das Kommando und zeigte, warum er als Favorit ins Spiel ging. Es blieb jedoch lange spannend, da der VfL mit viel Leidenschaft auftrat. Almin Mesanovic war es, der in der 37. Minute den Bann brach und mit einem starken Distanzschuss die Führung für die Gäste erzielte. Theesen zeigte sich weiterhin kämpferisch, konnte jedoch die Überlegenheit des SC Verl nicht lange aufhalten.
Nach der Halbzeitpause baute der haushohe Favorit seine Führung schnell aus. Chilohem Onuoha traf in der 48. Minute nach einem präzisen Pass von Niko Kijewski und schob aus kurzer Distanz ein. Nur vier Minuten später war es Kijewski selbst, der nach einer misslungenen Klärung der Theesener das 3:0 erzielte. Der Druck auf Theesen nahm zu, und in der 63. Minute erhöhte Berkan Taz auf 4:0, als er aus kurzer Distanz traf. Trotz einiger Versuche, selbst gefährlich zu werden, hatte Theesen Schwierigkeiten, gegen die schnellen und präzisen Angriffe der Gäste zu bestehen. In der 79. Minute setzte Fabian Wessig den Schlusspunkt, als er aus spitzem Winkel das 5:0 erzielte.
Die Theesener Abwehr konnte auf Dauer dem Druck nicht standhalten, und so zog Verl nach einer starken zweiten Halbzeit verdient ins Viertelfinale des Westfalenpokals ein. 800 Zuschauer erlebten einen engagierten Auftritt des Westfalenligisten, der letztlich aber standesgemäß chancenlos blieb.
Im Viertelfinale reist der SC Verl zu einem Oberligisten, entweder zum SV Schermbeck oder zum 1. FC Gievenbeck.
Westfalenpokal, Achtelfinale
VfL Theesen – SC Verl 0:5 (0:1)
VfL Theesen: Fynn Laarmann, Julian Strathoff (55. Eric Jesper Darlath), Tom Fuhrmann (82. Rodi Lales Kirici), Ibrahim Sori-Kaba, Timur Rieger, Alessio Giorgio, Kai-Niklas Janz (77. Timon Luca Siebert), Riad Bentria (55. Iven Sielemann), Jannik Tödtmann (55. Taha Ajdar Moulla), Mattis Beckmann, Soufian Kaba - Trainer: Engin Acar
SC Verl: Philipp Schulze, Tobias Knost, Fynn Otto (72. Martin Ens), Niko Kijewski (59. Fabian Wessig), Paul Lehmann, Julian Stark (59. Berkan Taz), Joshua Eze, Marco Mannhardt (59. Emmanuel Bamba), Almin Mesanovic, Dominik Steczyk (59. Michel Stöcker), Chilohem Onuoha - Trainer: Tobias Strobl
Schiedsrichter: Antonio Ljubas - Zuschauer: 800
Tore: 0:1 Almin Mesanovic (37.), 0:2 Chilohem Onuoha (48.), 0:3 Niko Kijewski (52.), 0:4 Berkan Taz (63.), 0:5 Fabian Wessig (79.)
Die Paarungen im Westfalenpokal:
Achtelfinale
Mi., 08.10.25 19:30 Uhr RSV Meinerzhagen (WL) - Sportfreunde Lotte (RL) 1:6
Sa., 11.10.25 14:00 Uhr VfL Theesen (WL) - SC Verl (3. Liga) 0:5
Mi., 15.10.25 19:00 Uhr BSV Schüren (WL) - FC Gütersloh (RL)
Mi., 15.10.25 19:45 Uhr SV Schermbeck (OL) - 1. FC Gievenbeck (OL)
Do., 16.10.25 19:30 Uhr TuS Erndtebrück (WL) - SC Peckeloh (WL)
Do., 16.10.25 19:30 Uhr FC Eintracht Rheine (OL) - Türkspor Dortmund (OL)
Do., 16.10.25 19:30 Uhr SG Wattenscheid 09 (OL) - Westfalia Rhynern (OL)
Do., 16.10.25 20:00 Uhr SC RW Maaslingen (WL) - SG Finnentrop/Bamenohl (OL)
Viertelfinale (20. Oktober bis 16. November)
Erndtebrück/Peckeloh - Sportfreunde Lotte
Maaslingen/Bamenohl - Rheine/Türkspor
Wattenscheid/Rhynern - Schüren/Gütersloh
Schermbeck/Gievenbeck - SC Verl
Das Halbfinale wird erst Anfang 2026 ausgelost. Der Sieger des Westfalenpokals qualifiziert sich wie immer für den DFB-Pokal. Der SC Verl könnte sich auch über eine Top 4-Platzierung in der 3. Liga für den DFB-Pokal qualifizieren.