
Türkgücü München winken in der Regionalliga Bayern die nächsten drei Punkte. Offenbar hat Schwaben Augsburg gegen die Regionalligaordnung verstoßen.
München – Für einige stand Türkgücü bereits nach der Hinrunde als Absteiger fest. Lediglich zwei Punkte sammelte der Regionalligist in den ersten elf Spielen, doch zuletzt holten die Münchner fleißig Punkte. Dem Remis gegen Ansbach folgte der erste Saisonsieg gegen Nürnberg und das Unentschieden gegen den FC Bayern II. Doch nicht nur auf dem Rasen sammeln die Münchner fleißig Punkte – nach Informationen von FuPa/Oberbayern winken dem ehemaligen Drittligisten durch einen Einspruch die nächsten drei Punkte.
Was war passiert? Anfang Oktober unterlag Türkgücü Schwaben Augsburg klar mit 1:3 im Dantestadion. Doch offenbar ist dem Bayernliga-Aufsteiger ein Fehler unterlaufen. Laut Paragraph 25 der Regionalligaordnung muss ein Regionalligist in jedem Spiel vier deutsche U23-Spieler im Spielbericht melden. Im Schwaben-Kader waren davon aber nur drei.
Die Folge des Verstoßes? Das Spiel dürfte mit 2:0 für Türkgücü gewertet werden. Durch die drei Punkte wüchse das Münchner Punktekonto von sieben auf zehn Punkte an. Der mögliche Klassenerhalt wäre damit wieder zum Greifen nah. Schwaben Augsburg, die als Aufsteiger bislang in der Regionalliga für Furore sorgten, würden dagegen tabellarisch etwas abrutschen. Das Urteil steht noch aus. (btfm)