
Noch rollt der Ball in der Relegation zur Landesliga, doch die ersten Entscheidungen sind gefallen. Geschichten von verschossenen Elfmeter, irren Aufholjagden und nicht enden wollenden Nachspielzeiten – mit teils riesigen Zuschauerzahlen.
Alle Duelle auf einen Blick, die ersten Stimmen und Spielberichte.
(Updates und Informationen folgen...)
1:0-Führung, 2:1-Führung, ein verschossener Elfmeter zur Entscheidung, der Ausgleich in der 97. Minute, drei Gelb-Rote-Karten und am Ende der Landesliga-Abstieg: Was wie die Aufzählung aller zwölf Hinspiele der Landesliga-Relegation in Bayern klingt, erlebte der SV Gutenstetten-Steinachgrund an einem Nachmittag. Die Nordwest-Gruppe startete zwei Stunden vor den anderen Relegationsduellen mit zwischen dem SVG und dem TuS Röllbach und Dampfach und dem 1. FC Sand. Nach Hin- und Rückspiel setzten sich jeweils die Bezirksligisten durch, in Spielen, wo ein Tor alles verändert hätte.
Stefan Marek, Sportlicher Leiter beim SV Gutenstetten-Steinachgrund: "Erstmal sind wir jetzt natürlich enttäuscht und deprimiert. Es ist noch schwer zu fassen. Der Mannschaft kann man nichts vorwerfen. Wir haben 1:0 und 2:1 geführt, und dann die Entscheidung beim Elfmeter auf dem Fuß, den der Torwart hält und der Nachschuss geht an den Pfosten. Das ist einfach auch extremes Pech. Klar, in der Nachspielzeit hat uns die Cleverness gefehlt. Aber ein 50:50-Elfmeter in der 97. Minute zu kassieren, ist einfach extrem bitter. Der Schiedsrichter hatte ein paar dubiose Entscheidung: Röllbach und wir hätten noch einen Elfmeter bekommen können, aber es darauf zu schieben, wäre jetzt zu einfach. Insgesamt spiegelt der Spielverlauf die komplette Saison wider. Der heutige Tag ist einfach extrem enttäuschend."
Eine klare Angelegenheit war dagegen das Duell zwischen Ergolding und Teisbach. Nach nur wenigen Minuten machte der Bezirksligist aus Niederbayern eigentlich alles klar. Zum ausführlichen Spielbericht, FC Teisbach gegen FC Erfolding.