
Der Bielefelder Landesligist bezwingt den Post TSV Detmold 2:1.
Bielefeld. „Das war heute eine Premiere. Wir feiern den ersten Sieg, ohne eine echte Torchance gehabt zu haben“, sagte Jens Horstmann. Der Dornberger Trainer war nach dem 2:1 (1:0)-Heimsieg über den Post TSV Detmold grundsätzlich gut zufrieden.
Die Dornberger waren von Beginn an präsent in den Zweikämpfen und schafften es, die Detmolder weit von der eigenen Box fernzuhalten. So hatten die Postler zwar einige Distanzschüsse, doch die waren völlig harmlos. Dornberg hingegen verteidigte sehr diszipliniert und hatte auch eine gute kämpferische Mentalität, aber die Aktionen nach vorne fehlten. Dann musste halt ein Standard her.
Nach einem Foul gute 30 Meter vor dem Tor legte sich Boris Glaveski den Ball zurecht und schoss ihn wunderschön in den Winkel (30.). „Das muss eigentlich zur Sportschau“, meinte TuS-Co-Trainerin Maxine Birker. Auf Video haben es die Dornberger definitiv.
In der zweiten Halbzeit war es ein ähnliches Spiel. Wieder verteidigte der TuS, wieder war Detmold nicht zwingend, wieder gab es einen Freistoß, wieder schoss Glaveski und – natürlich – wieder traf er. Allerdings unter gehöriger Mithilfe des Detmolder Keepers, dem der Ball durch die Handschuhe flutschte – 2:0 (77.). Horstmann: „Da haben mir schon acht Leute gesagt, dass das wie Manuel Neuer in Berlin war.“ So sah es tatsächlich auch aus. Detmold kam noch zum 1:2-Anschluss (83.), doch der TuS spielte es unaufgeregt zu Ende. „Wegen der Spielanteile war es ein glücklicher Sieg“, so Horstmann.
TuS Dornberg: Leier – Achtereekte (86. Vata), Schäfer, Schierbaum, D. Kuck (90.+1 Pytlik), Morgenroth, Glaveski, Gashi (65. Margott), Versick (73. Youssef), Mdoreuli (61. Fritz), Bartels.
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