In Feierlaune: die Spieler des SV Oberachern um Kapitän Nicola Leberer mit dem Pokal | Foto: Wolfgang Künstle
In Feierlaune: die Spieler des SV Oberachern um Kapitän Nicola Leberer mit dem Pokal | Foto: Wolfgang Künstle

SV Oberachern hält dem Druck stand und gewinnt den südbadischen Pokal

Der SV Oberachern ist erstmals südbadischer Pokalsieger. Im Finale in Lahr wehrt sich Außenseiter DJK Donaueschingen vergeblich. Der Oberligist siegt 2:0 und zieht in den DFB-Pokal ein.

Stadionsprecher Manfred Schäfer hatte viel Mühe, einen Platzsturm der Oberacherner Fans noch vor der Siegerehrung zu verhindern. So unbändig war die Freude der Ortenauer über den erstmaligen Gewinn des südbadischen Verbandspokals durch ihren Lieblingsclub. Hochverdient hatte am Samstagnachmittag der Oberligist SV Oberachern im Endspiel an der Lahrer Dammenmühle den Verbandsligisten DJK Donaueschingen mit 2:0 (0:0) besiegt.

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Während die Sieger noch ohne Pokal auf einer Platzhälfte ausgelassen feierten, liefen die bezwungenen Donaueschinger zu jenem Tribünensektor, den ihre zahlreichen mitgereisten und allesamt in grün-weiß gekleideten Anhänger besetzt hatten. Minutenlang wurden sie mit Ovationen gefeiert, die Spieler um Kapitän Heiko Reich nahmen gerührt den Dank dafür entgegen, den kleinen und inzwischen 99 Jahre alten Verein aus dem Stadtteil Allmendshofen bis ins Finale geführt zu haben.

Einer der auffälligsten Spieler des Endspiels überhaupt, der erst 21-jährige DJK-Torhüter Robin Karcher, wurde lange von seiner stolzen Mutter umarmt: „Wir haben unser Bestes gegeben“, sagte später der Schlussmann, der mit tollen Paraden das Match gegen die unentwegt anstürmenden Oberacherner lange offen gehalten hatte.

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SV Oberachern – DJK Donaueschingen 2:0 (0:0)
SV Oberachern: Redl – Zwick, Leberer, Ludwig – Fritz, Güzelcoban, Gueddin, Asam – Durmus (90. Schopf), Huber (80. Awell), Ambri (84. Barnick). DJK Donaueschingen: Karcher – Wild (73. Colak), Schwer, Mößner, Ganter – Albicker (80. Ma. Richter), Sarr, Künstler (46. Hölzenbein), Schneider – Reich (89. Mo. Richter), Ohnmacht. Tore: 1:0 Gueddin (58.), 2:0 Eigentor (66.). Schiedsrichter: Gerspacher (Heitersheim). Zuschauer: 2076.

Aufrufe: 023.5.2022, 09:00 Uhr
Toni Nachbar (BZ)Autor