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Alemannia Waldalgesheim muss am Sonntag bei Aufsteiger VfB Bodenheim ran.
Alemannia Waldalgesheim muss am Sonntag bei Aufsteiger VfB Bodenheim ran. – Foto: Mario Luge (Archiv)

Direkt das nächste Spitzenspiel für die Alemannia

Waldalgesheim ist bei Aufsteiger VfB Bodenheim zu Gast +++ Die AZ überträgt live

Waldalgesheim. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen Verbandsliga-Tabellenführer FV Dudenhofen muss Alemannia Waldalgesheim am Samstag (Anpfiff 18 Uhr) zum VfB Bodenheim. Der Aufsteiger ist bestens aus den Startlöchern gekommen, belegt vor dem vorletzten Hinrundenspieltag aktuell Platz vier, hat lediglich fünf Zähler Rückstand auf das Führungsduo Dudenhofen/Waldalgesheim.

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„Es ist ein Spitzenspiel, dafür kann man ruhig Werbung machen, sagt SVA-Coach Elvir Melunovic, der die Aufstellung gegenüber der Vorwoche mindestens auf einer Position ändern muss. Kapitän und Führungsspieler Daniel Braun fällt definitiv mit seiner Oberschenkelverletzung aus. Da in dieser Woche noch einige andere im Kader nur dosiert trainieren konnten, entscheidet sich erst am Samstag, wer tatsächlich auflaufen kann. Dennoch. „Wir bereiten uns genauso intensiv vor wie auf Dudenhofen“, sagt der 53-Jährige, der Bodenheim sehr ernst nimmt. „Sie stehen zurecht auf Platz vier.“ Deswegen müsse seine Mannschaft versuchen, die Leistung aus dem Dudenhofen-Spiel zu bestätigen. Einfach, „um in der Spur zu bleiben“.

Besonders imponiert hat Melunovic die Leistung der Bodenheimer bei deren 3:2-Sieg im letzten Heimspiel gegen die TSG Pfeddersheim. Da führten die Gäste bis zur 89. Minute mit 2:0, ehe der VfB zu seinem Schlussspurt ansetzte. „Da müssen wir hoch aufmerksam sein, bis der Schiedsrichter alle zum Duschen geschickt hat und selbst in der Kabine verschwunden ist“, sagt er und lächelt. Die Stärken und die Schwächen der Mannschaft von Marco Jantz sind analysiert. Erstere, um den Gegner in den Griff zu bekommen, die zweiten, um ihn zu knacken. Dass das möglich ist, hat etwa Eintracht Bad Kreuznach beim 3:2 zu Hause gezeigt. „Bodenheim ist eine Mannschaft, die jeden schlagen kann. Sie sind zu Hause wirklich gut, haben aber gegen Basara verloren.“ Der Trainer weiß genau, wovon er spricht. Und er blickt auf die bisherige Bilanz. Dass der Aufsteiger bislang acht Tore mehr auf der Habenseite hat, spricht für ihn. Dass er es nicht leicht haben wird, das Konto deutlich zu erhöhen, dafür steht die Alemannia mit lediglich zehn Gegentoren aus 14 Partien und der besten Abwehr der Liga.

Ein besonders Highlight bietet die Übertragung auf „Fußball live“. Kommentiert wird die Begegnung im Livestream-Kanal der VRM von keinem Geringeren als ZDF-Legende Rolf Töpperwien. Hier geht´s zum Livestream.



Aufrufe: 024.10.2024, 20:00 Uhr
Jochen WernerAutor