2026-03-05T07:49:35.839Z

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Dietmar Hirsch: "Wir haben die gewisse Leichtigkeit"

Der MSV Duisburg trifft auf den 1. FC Saarbrücken. Die Zebras sind nach durchwachsenen Ergebnissen unter Druck.

von Marcel Eichholz · Heute, 14:05 Uhr · 0 Leser
Der MSV Duisburg braucht einen Sieg, um den Aufstiegstraum zu wahren.
Der MSV Duisburg braucht einen Sieg, um den Aufstiegstraum zu wahren. – Foto: Sven Leifer

Wenn am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr, FuPa-Liveticker) die Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Saarbrücken angepfiffen wird, ist ein gewisser Druck auf den Schultern der Zebras nicht wegzudiskutieren. Zwar stand zuletzt hinten die Null, dafür herrschte in der Offensive aber weitestgehend Flaute. Die Konkurrenz rückt derweil immer näher heran. So blickt Cheftrainer Dietmar Hirsch auf die aktuelle Lage.

Die Defensive Stabilität stand beim Auswärtsspiel der Zebras beim FC Ingolstadt im Fokus. Die Null konnte gehalten werden, dafür lief nach vorne aber wenig. "Die Abschlüsse waren zu wenig. Wir müssen mutiger nach vorn spielen. Ich erwarte mehr Struktur im Spielaufbau und weniger lange Befreiungsschläge", erklärt Duisburgs Übungsleiter. Zugleich räumt er ein, dass womöglich der Kopf eine Rolle gespielt hat, war es doch das erste Gastspiel seiner Mannschaft in der Fremde nach dem 1:6-Debakel in Wiesbaden.

Im anstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken soll es nach durchwachsenen Ergebnissen wieder mit einem Dreier klappen. Leicht wird die Aufgabe indes nicht. Die Saarländer haben jüngst mit einem 2:0 gegen Wiesbaden nicht nur aufhorchen lassen, sondern dürften auch ihre Abstiegssorgen damit ad acta gelegt haben. Acht Punkte Vorsprung sind dafür zwar noch keine Garantie, doch die Entwicklung beim FCS stimmt. Seit fünf Begegnungen sind die Saarbrücker ungeschlagen, der Trainerwechsel brachte acht Punkte aus vier Partien.

Erwartungshaltung ist gestiegen

"Sie haben sich nach dem Trainerwechsel stabilisiert. Alle Spieler im Kader verfügen über ein top Drittliga-Niveau", betont Hirsch, der sich noch gerne an das Hinspiel im Ludwigsparkstadion zurückerinnert. "Das war unglaublich intensiv und hat Bock gemacht. Dann begann für Saarbrücken die Abwärtsspirale, doch jetzt sind sie wieder auf einem guten Weg", führt er weiter aus.

Personell dürfte es wieder Wechsel in der Startelf der Zebras geben. Ob es aber auf zwei, drei, vier oder fünf Positionen eine Neubesetzung geben wird, ließ der Coach im Pressegespräch vor dem Spiel wie gewohnt offen. Neben den Langzeitverletzten stehen am Sonntag auch Dominik Becker und Florian Egerer aufgrund "kleinerer Wehwehchen" nicht zur Verfügung. Beide spielten zuletzt aber auch kaum eine Rolle.

Wichtig wäre indes mal wieder ein Sieg, denn die Verfolger rücken den Zebras immer dichter auf die Pelle. Besonders nach den Transfers im Winter dürfte ein weiteres Abrutschen in der Tabelle bei den Verantwortlichen wohl nicht sehr gut ankommen. "Wir haben die gewisse Leichtigkeit, werfen immer alles rein und wollen das Maximale herausholen", unterstreicht Hirsch. Die Erwartungshaltung ist indes gestiegen, Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Daran müssen sich Team und Trainer letzten Endes messen lassen.

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