2024-05-24T11:28:31.627Z

Interview
Pfatters Trainer Michael Diermeier konnte sich zuletzt über einen Testspielsieg gegen Wörth freuen.
Pfatters Trainer Michael Diermeier konnte sich zuletzt über einen Testspielsieg gegen Wörth freuen. – Foto: Markus Schmautz

Diermeier geht in Pfatter auf Abschiedstour

Bis zum Saisonschluss möchte der 35-Jährige noch möglichst viel des vorhandenen Potenzials aus der Kreisklassen-Elf schöpfen

Mit 26 Punkten (7/5/6) und 34:31 Toren überwintert der SV Pfatter auf dem sechsten Tabellenrang in der Regensburger Kreisklasse 1. Die Aufstiegsränge sind bereits 14 Punkte entfernt, der Vorsprung auf die Abstiegsregion beträgt acht Zähler. Trainer Michael Diermeier, der sich im Sommer in Richtung Hainsacker verabschieden wird, spricht über die Gründe seines Wechsels, über die Restrückrunde und über den SV Pfatter im Allgemeinen.

Herr Diermeier, wie läuft die Vorbereitung?
Michael Diermeier (35):
Wir sind nun seit zwei Wochen eifrig am Trainieren. Das erste Testspiel gegen den Kreisligisten Wörth konnten wir mit 1:0 gewinnen. Leider haben wir einige Langzeitverletzte zu beklagen, ansonsten läuft es gut. Wir freuen uns auf die Restrückrunde.


Wie sieht es personell aus?
Wie schon angedeutet, müssen wir vier Spieler wohl die gesamte Restrückrunde zu kompensieren. Stephan Zweckerl, Moritz Meyerhofer, Nicolas Hiendlmayer und nun auch noch Tobias Trampnau, der sich gegen Wörth die Bänder gerissen hat, werden langfristig fehlen. Unser Kader ist nicht riesig. Viel darf nicht mehr passieren.


Wie sind Sie mit der bisherigen Ausbeute zufrieden?
So mittelmäßig. Leider haben wir uns ein paar späte und unnötige Gegentore eingefangen, die uns so manchen Punkt gekostet haben. Im Kader stehen viele junge Spieler. Es ist Potenzial vorhanden. Uns allen war aber klar, dass junge Talente etwas Zeit benötigen, um sich im Herrenbereich zu akklimatisieren. Deutliche Fortschritte sind zu erkennen.


Wie lautet das Ziel für die Restrückrunde?
Wir wollen alles daransetzen, um die Mannschaft bereits im Hinblick auf die nächste Saison weiterzuentwickeln, noch etwas mehr von dem vorhandenen Potenzial zu Tage zu fördern. Gerne würden wir in der Tabelle noch etwas nach oben rutschen.


Nach nur einem Jahr werden Sie den SV Pfatter wieder verlassen…
Ja, das stimmt. Ich werde im Sommer bekanntlich Trainer beim SV Hainsacker, einem gut geführten Verein, der schon lange in der Bezirksliga Süd kickt. In dieser Liga, die mich nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Derbys sehr reizt, habe ich selbst viele Jahre gespielt. Die Ziele werden dort realistisch gesetzt. Allerdings wird mir der Abschied sehr schwerfallen. Für mich wäre es deshalb niemals in Frage gekommen, bereits im Winter nach Hainsacker zu wechseln. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt. Die Jungs haben Potenzial, sie halten zusammen. Der Austausch mit meinem spielenden Co-Trainer Tobias Trampnau ist top. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen lässt keine Wünsche übrig. Hervorzuheben gilt Marco Hahn, der für den Verein lebt, Ideen aufgeschlossen gegenübersteht und immer das beste für den SVP möchte. Bis zum letzten Spieltag werde ich mich voll und ganz für den SV Pfatter einsetzen.


Gegen wen erfolgt der Start in die Restrückrunde?
Wir starten in Mötzing. Gegen den FC haben wir noch etwas gutzumachen. In der Hinserie reichte es nur zu einem Remis, wobei uns der 1:1-Endstand erst kurz vor Spielschluss gelang. Dann warten Aufhauen und Sarching.

Aufrufe: 06.3.2023, 08:23 Uhr
Redaktion RegensburgAutor