
Die U23 von Ratingen 04/19 ist dem Bezirksliga-Erhalt ein erhebliches Stück näher gerückt. Die Fußballer von Trainer Andreas Voss bezwangen am heimischen Götschenbeck das Kellerkind CfR Links mit 2:0 (2:0), und für die Gäste wird es nun immer schwerer, die Liga zu erhalten. Und so sahen die Fans erhebliche Erleichterung beim Siegerteam. Dem eine gute erste Hälfte gelang mit dem 2:0-Pausenstand, womit Links gut bedient war. Obwohl es durchaus zu einigen guten Schussmöglichkeiten kam.
Aber die Ratinger haben mit Sam Koch einen vorzüglichen Torwart. Der 20-Jährige ist nicht nur im Luftkampf äußerst stark, kein Wunder bei gefühlten zwei Metern Körpergröße, er weiß auch im Eins-gegen-Eins-Spiel und bei Flachschüssen zu überzeugen. Zudem zeigte auch Nolan Manassa vor ihm wieder eine ganz starke Vorstellung. An der linken Seite überzeugte Philipp Mokwa, und der große Mittelfeld-Antreiber war Edin Hadzibajramovic aus dem Oberliga-Kader. Ihm gelang kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0, für das Rechtsaußen Florian Saliji die Vorarbeit leistete. Das 1:0 schoss Len Brammertz (32.), auch hier war es Saliji, dem das feine Zuspiel gelang.
Nach dem Wechsel verwalteten die Ratinger ihren Vorsprung. Der CfR Links konnte jedenfalls kaum einmal Gefahr erstellen. Das gelang den Ratingern noch mehrfach, aber allein Leo Kaiser ließ zwei ganz dicke Möglichkeiten aus. Bei ihm muss man aber die große Kampfbereitschaft anerkennen. Links hatte immer erhebliche Mühe, ihn zu verteidigen.
Jedenfalls freute sich Voss über diesen wichtigen Heimdreier rundherum: „Die Null steht, und mit dem Ergebnis ist Links gut bedient.“ Er musste seinen besten Stürmer Eleftherios „Lefti“ Vasileiadis ersetzen, der 20-Jährige hat sich eine Knie-Bänderdehnung zugezogen. Er fällt auch nächsten Sonntag bei der SG Benrath-Hassels mit Sicherheit aus.
Die Talfahrt des Liga-Konkurrenten SV Hösel findet dagegen kein Ende. So ging auch das Heimspiel gegen den DSC 99 mit 2:3 (1:0) verloren, es war die fünfte Niederlage in Folge. Die Hausherren erlitten Mitte der zweiten Hälfte eine schwer erklärliche Schwächephase. Da hieß es plötzlich nach dem 1:0 durch das erste Saisontor von Anes Danijal 1:3, und erst in der Nachspielzeit kamen die Blau-Weißen auf 2:3 heran. Hier traf Niklas Oldörp, es war sein zehntes Saisontor. Der Anschlusstreffer kam jedoch zu spät.
Aber Hösels Trainer Tomislav Mirosavljevic beruhigt: „Keine Sorge, wir kommen zurück. Es ist jetzt eine schwierige Phase, das kann aber einem Aufsteiger passieren.“ Er kann immer noch keine Bestbesetzung bieten und hofft, dass sich das nun schnellstens ändert. Immerhin ist Ali Aktag endlich dabei.
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